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Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt

Kinder und Jugendliche schützen und begleiten

Die Gemeinde übernimmt Verantwortung für die ihr anvertrauten Menschen: Gewalt und sexualisierte Gewalt werden nicht toleriert. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat oberste Priorität.

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entsteht eine persönliche Nähe und Gemeinschaft, die von Vertrauen geprägt ist. Um sicher aufwachsen und leben zu können, benötigen Kinder und Jugendliche Personen, denen sie vertrauen können und die ihnen Zuwendung und Geborgenheit schenken. Sie brauchen Unterstützung, Hilfe, Schutz und Sicherheit. Erfährt ein Kind oder Jugendlicher sexualisierte Gewalt, werden seine Entwicklungsgrundlagen gefährdet und seine seelische Entwicklung geschädigt! Sexualisierte Gewalt und andere Gewalterfahrungen verletzen die Würde und Integrität des Menschen.

Das Schutzkonzept der Gemeinde soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde vor Grenzverletzungen, Übergriffen und Misshandlungen geschützt werden. Es soll in der Gemeinde ein Klima der offenen und sensiblen Auseinandersetzung mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt/Sexueller Missbrauch“ geschaffen werden.

Dazu dienen u.a. folgende Maßnahmen:

  • Bei Einstellungen bzw. der Übernahme von Aufgaben durch Mitarbeitende wird das Thema offensiv angesprochen. Das Schutzkonzept ist verbindlicher Teil der Dienstanweisung.
  • Alle haupt-und ehrenamtlich Mitarbeitenden haben ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen und eine Selbstverpflichtung (link) zu unterzeichnen. Dieser Verhaltenskodex dient allen Mitarbeitenden als Orientierungsrahmen für den grenzachtenden Umgang mit Mädchen und Jungen.
  • Die Mitarbeitenden nehmen regelmäßig an Schulungen zum Thema teil, kennen und richten sich nach dem verbindlichen Krisenleitfaden.
  • Das Presbyterium evaluiert regelmäßig die Erfahrungen mit dem Schutzkonzept und passt es ggfalls an.

Alle Maßnahmen folgen dabei dem Ziel, eine Kultur der Achtsamkeit zu erreichen und den Schutz von Kindern und Jugendlichen als Qualitätsmerkmal zu sehen.

Ansprechparter*innen in der Gemeinde

Die Pfarrer*innen und Jugendleiter*innen

Vertrauensperson für Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung und sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Wuppertal:

Diakonin Antje Tolksdorf
Bandwirkerstraße 15
42369 Wuppertal

Telefon 0202 2839116
Mobil 0178 5173287
a.tolksdorf[at]evangelisch-wuppertal.de

In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gelten Leitlinien zum Umgang mit sexualisierter Gewalt. Neben klaren Verfahrenswegen gibt es für Betroffene Hilfen.

Beauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland für den Umgang mit Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung in der Evangelischen Kirche im Rheinland

Claudia Paul, Dipl. Sozialpädagogin
Evangelische Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung
Graf-Recke-Straße 209a
40237 Düsseldorf

Telefon 0211 / 36 10 -312 oder -300
E-Mail claudia.paul[at]ekir.de
www.ekir.de/ansprechstelle

Ermittelnde Juristin im Landeskirchenamt:
Iris Döring, Telefon 0211-4562-283
E-Mail: iris.doering[at]ekir.de

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs: 0800 2255530 (kostenfrei und anonym)

https://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de/

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