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Christliche Meditation

Freitags, einmal im Monat, 18.30 Uhr, Gemeindezentrum

Es liegt im Stillsein
eine wunderbare Macht der Klärung,
der Reinigung, der Sammlung
auf das Wesentliche.

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Anfänger*innen und Erfahrene treffen sich einmal im Monat im Altarraum der Kirche. Um 19 Uhr beginnen wir mit der Kontemplation: 20 Minuten Schweigen – kurze Einführung in einen Bibeltext – 30 Minuten meditiert jede*r den Text für sich – 20 Minuten Schweigen.

In der christlichen Mystik meint Meditation das hellwache Da-Sein in der Gegenwart Gottes. Im Unterschied zur Betrachtung wird dabei nicht „nachgedacht“. Vielmehr soll der meditierende Mensch von allen Vorstellungen frei werden, um offen zu sein für das Wirken Gottes.

Vom Heiligen Benedikt († 547) wird berichtet, dass sich der Mönchsvater nach Schwierigkeiten und Turbulenzen an einen einsamen, stillen Ort zurückzog, um „unter den Augen Gottes“ zu sich selbst zu kommen, „in sich selbst zu wohnen“. Um dieses gesammelte „in sich selber Wohnen“ (lat.: habitare secum) geht es auch bei der christlichen Meditation. Ihre Wurzeln reichen zurück in die Anfänge des Christentums. Im 3. und 4. Jahrhundert haben sich Männer und Frauen alleine in die Wüste zurückgezogen, um Gott zu suchen und in ihm zu ruhen. Der Wüstenvater Evagrius Pontikus († 399) entwickelte die Lehre vom „reinen Gebet“. Er meint damit ein Beten ohne Gedanken, Bilder und Vorstellungen, ähnlich der Zen-Meditation.

Leitung: Pfarrerin Norma Lennartz 

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