Achtung: Anderer Gottesdienstplan am 13.9.

Am 13.9. findet die nachgeholte Konfirmation des Gemeindezentrums statt – aus Corona- und Platzgründen in der Thomaskirche: Um 10 und um 12 Uhr empfangen die Jugendlichen Gottes Segen nach einer intensiven Gemeinsamen Lebens- und Lernzeit.

Der “normale” Sonntagsgottesdienst in der Thomaskirche mit Pfarrerin Norma Lennartz findet daher um 11 Uhr im Gemeindezentrum statt.

 

Neue Gottesdienstlandschaft in der Gemeinde

Wenn Sie bereits auf die letzte Seite dieses Gemeindebriefes geblickt haben, wird es Ihnen aufgefallen sein: Der Turnus unserer Gottesdienste hat sich verändert. Schon lange vor der Coronazeit haben wir eine Veränderung des Turnus geplant, die wir mit Beginn den Sommerferien für ein Jahr ausprobieren: Ab Juli feiern wir an den meisten Sonntagen nur noch in zwei Kirchen Gottesdienst. Das heißt: Eine Kirche wird sonntags keinen Gottesdienst anbieten.

Ausnahmen: Feiertage

Zu bestimmten Feiertagen und zu besonderen Kirchenjahreszeiten werden wir weiterhin drei Gottesdienste anbieten: An den vier Adventssonntagen, Weihnachten (24.12. & 25.12.), den sechs Sonntage in der Passionszeit, der Karwoche (Gründonnerstag und Karfreitag), Ostersonntag, Erntedank und Totensonntag.

Warum wir das entschieden haben

Seit März 2020 haben wir in der Gemeinde eine halbe Pfarrstelle weniger zur Verfügung. Pfarrer Dr. Holger Pyka ist nun mit einer halben Stelle als Dozent am Predigerseminar in Wuppertal tätig. Eine andere halbe Stelle haben wir 2019 aus finanziellen Gründen einsparen müssen, als wir die Stelle für die Arbeit mit Senior*innen an der Thomaskirche nicht wiederbesetzt haben.

Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben wir 2020 eine ganze Stelle ausgeschrieben. Das ist ein starkes Zeichen für unser Engagement in dem Bereich. Aber unterm Strich sind das auch weniger Stunden als zuvor.

Reduzierung um 30%

Um weiterhin gute Arbeit für alle Generationen anbieten zu können, hat das Presbyterium 2019 beschlossen, nicht mehr so viele Angebote gleichzeitig in den drei Häusern anzubieten. Um die Pfarrer*innen angesichts der Mehrarbeit durch den Wegfall der halben Stellen zu entlasten und um weitere Personalkosten bei den Doppelangeboten zu sparen, lautete das Ziel: Einsparungen der hauptamtlichen Arbeit bei den Gottesdiensten um 30%.

Könnten Sie schätzen, wie viele Gottesdienste wir bisher jedes Jahr in den drei Kirchen gefeiert haben?

Wir haben nachgezählt: Es waren in zwölf Monaten 177 Gottesdienste. 152 davon wurden an Sonntagen angeboten. Das Presbyterium hat den Ausschuss für Theologie & Gottesdienst beauftragt, einen Vorschlag zu machen, wie diese Anzahl um 30%  reduziert werden könnte. Das Ergebnis lautet: In Zukunft feiern wir an zwei Predigtstätten und nicht mehr in drei Häusern gleichzeitig.

Uns ist dieser Entschluss nicht leicht gefallen. Sontagmorgens eine verschlossene Kirchentür? Das wolltan auch wir uns anfangs nicht vorstellen. Wir haben einige Abende damit gerungen, doch am Ende war klar: DIe Kirche hat sich immer verändert, und sie wird sich auch in Zukunft verändern. Und schließlich: Auch in der Vergangenheit haben bei weitem nicht alle Gottesdienstteilnehmenden jeden Sonntag „ihre“ Kirche besucht

Gottesdienste stark machen: Themen & Fahrdienste

Wenn wir an den meisten normalen Sonntagen nun zwei Gottesdienste anbieten, möchten wir dazu das Angebot der Fahrdienste ausweiten. Dazu suchen wir noch PKW Fahrer*innen in allen drei Bezirken. Gleichzeitig sollen die Gottesdienste profilierter und damit attraktiver werden. Es ist zum Beispiel denkbar, einen Sonntag mit klassischer Liturgie und Musik anzubieten und einen anderen Sonntag, an dem der Gottesdienst thematisch geprägt und moderner gefeiert wird.

Ein Jahr auf Probe

Der neue Gottesdienstturnus soll ab Juli ein Jahr probeweise durchgeführt werden. Der theologische Ausschuss wird dazu ein Evaluationskonzept erarbeiten mit dem wir unsere Erfahrungen und die  Rückmeldungen der Gemeindeglieder dokumentieren und auswerten können. Geplant war das für Herbst 2021. Da wegen der Coronapandemie die Gottesdienste momentan nur eingeschränkt gefeiert werden können, wird die Auswertung leider später stattfinden müssen.

Wir sind von dem neuen Gottesdienstkonzept überzeugt. Eigentlich wollten wir mit viel Freude, Elan und einem starken Anfang den neuen Gottesdienstturnus beginnen. Wir haben geträumt von gut getakteten Fahrdiensten, fröhlichen Kirchcafés und neuen Begegnungen zwischen den Bezirken. Corona hat uns leider den fröhlichen Auftakt durchkreuzt.

Wir sind auf Ihre und Eure Rückmeldungen angewiesen! Derzeit arbeiten wir an verschiedenen Methoden. Bis die fertig sind, freuen sich Presbyterium und Pfarrteam über Erfahrungsberichte!

Wir suchen Verstärkung für die Kinder- und Jugendarbeit!

Die Evangelische Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum in Wuppertal-Elberfeld sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

MITARBEITER*IN (M/W/D) FÜR DIE RELIGIONSPÄDAGOGISCHE ARBEIT MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN

für eine unbefristete Anstellung im Umfang von 39 Wochenstunden.

Wir sind eine lebendige, offene und profilierte Gemeinde am Rand der Elberfelder Innenstadt mit rund 6.400 Gemeindegliedern, drei Predigtstätten und guten Kontakten in die Quartiere. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist unser erklärter Schwerpunkt und wird u. a. durch Fördervereine unterstützt. Die Arbeit ist sowohl sozialdiakonisch (Offene-Tür-Arbeit in Kooperation mit der Stadt) als auch religionspädagogisch profiliert.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine*n qualifizierten Mitarbeiter*in in Vollzeit. Ihre Aufgaben liegen in der religionspädadogischen Arbeit mit Kindern (Gruppen, Projekte, Kindergottesdienst) und Jugendlichen (Gruppen, Projekte, Konfirmandenarbeit, Jugendfreizeit). Sie gewinnen, fördern und begleiten Ehrenamtliche. Sie arbeiten eng und vertrauensvoll mit dem Pfarrteam und anderen Mitarbeitenden der Gemeinde zusammen.

 

WAS SIE VON UNS ERWARTEN KÖNNEN

  • Ein engagiertes Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden,
  • Mitwirkung bei Konzeptionsentwicklungen,
  • gut ausgestattete Räume und Arbeitsmaterial,
  • ein hohes Maß an Wertschätzung für Ihre Arbeit,
  • Bezahlung nach BAT-KF (mit Zusatzversicherung),
  • Möglichkeiten zur Fortbildung und Supervision,
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche.

WAS WIR VON IHNEN ERWARTEN

  • Mitgliedschaft in der evangelischen Kirche und Sprachfähigkeit in Glaubensfragen,
  • Ausbildung als Diakon*in, Religionspädagog*in, Gemeindepädagog*in, Sozialpädagog*in oder vergleichbare Qualifikation,
  • Erfahrungen in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit,
  • Begeisterung für eine Kirche mit Kindern und Jugendlichen,
  • Fähigkeit zur Gewinnung und Begleitung ehrenamtlich Mitarbeitender,
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit, Selbstorganisation.

WIE ES WEITERGEHEN KANN:

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 15. August 2020 an das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum, postalisch über Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal, oder per Mail an zd[at]evangelisch-wuppertal.de. Auskünfte erteilen die Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrerin Karin Weber (0202-751560, karin.weber[at]ekir.de), oder der Vorsitzende des Jugendausschusses, Pfarrer Dr. Holger Pyka (0202-7054925, holger.pyka[at]ekir.de). Einen Eindruck von unserer Gemeinde können Sie sich außerdem auf unserer Homepage machen: www.ev-uo.de.

Israelfahrt – zweiter Versuch 2021

Eigentlich wären wir im Sommer in Israel gewesen, hätten die berühmten Orte der Bibel von Nazareth bis Jericho, vom Toten Meer bis zum See Genezareth und kleine Schätze abseits der breiten Touristenpfade gemeinsam entdeckt. Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für diejenigen, die sich bereits angemeldet hatten, bestand die Möglichkeit, von der Reise zurückzutreten – oder sich gleich für den Ersatztermin einzutragen: Wir starten einen neuen Versuch und planen, im nächsten Sommer, vom 8.–16. Juli 2021, zu fahren. Neue Interessierte sind herzlich willkommen! Einen Informationsabend wird es Anfang des Jahres geben, wer Fragen hat, kann sich jedoch jetzt schon gern an Pfr. Dr. Holger Pyka wenden.

Ein neues Gesicht in der Gemeinde

Seit dem 1. April verstärkt Niklas Schier mit einer halben Stelle das Pfarrteam unserer Gemeinde: Er absolviert hier für die nächsten zwei Jahre seinen Probedienst. Woher er kommt, wie seine ersten Erfahrungen in der neuen Gemeinde waren und was er neben dem Gemeindeleben Spannendes macht, erzählt er im Interview mit Pfr. Holger Pyka (nachzulesen auch im neuen Gemeindebrief):

Niklas, wer Dir etwas länger zuhört, merkt vielleicht: Du bist kein gebürtiger Wuppertaler. Wo kommst Du her, und was hat dich nach Wuppertal gebracht?

Richtig, ich komme gebürtig aus Hessen. Aufgewachsen bin ich in einem Försterhaushalt, und das bedeutet: Richtig auf dem Land, knapp 70 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main. Ganz unbekannt ist mir Wuppertal aber nicht, ich habe nämlich die ersten Jahre meines Studiums an der Kirchlichen Hochschule auf der Hardt verbracht. Danach hat es mich in den Norden gezogen, nach Rostock. Mein Vikariat, also die praktische Ausbildung zum Pfarrer, habe ich wieder in meiner hessisch-nassauischen Heimat absolviert. Wieder ziemlich ländlich, im Kallenbachtahl, etwa zwanzig Minuten entfernt von Wetzlar. Danach hatte ich den Wunsch, mich ein bisschen ausführlicher mit dem Thema „Kirche und Digitalisierung“ zu beschäftigen. Und jetzt promoviere ich neben dem Probedienst an der Kirchlichen Hochschule zum Thema „Communitybuilding in Gaming-Communities“.

Das klingt spannend – und nach einem sehr speziellen Thema. Was genau interessiert Dich bei deiner Arbeit?

Es gibt seit einigen Jahren Videoplattformen, bei denen „Gamer“, also Videospielfans, sich beim Spielen filmen, man kann ihnen also dabei zugucken. Das Interesse daran ist sehr groß – und viele professionelle Gamer können damit ihren Lebensunterhalt bestreiten: Sie erarbeiten sich eine „Community“, also eine Gemeinde aus Fans und Unterstützer*innen, die nicht nur ihre Videos verfolgen, sondern durch Spenden auch mitfinanzieren. Das betrifft nicht nur einzelne Personen, auch ganze Radiosender werden so von vielen Unterstützenden getragen. Und mich interessiert: Wie funktioniert das, wie kann man solche Gemeinschaften aufbauen – und was kann die Kirche davon lernen?

Dazu kommt, dass das Thema „Videospiele“ aus theologischer Sicht ohnehin hochspannend ist: Videospiele sind das einzige rein digitale Kulturgut, das wir haben. Sie bedienen sich häufig religiöser, manchmal auch biblischer Motive, und setzen sich mit theologisch relevanten Themen auseinander. Außerdem prägen sie das Wertempfinden von Menschen, die mit ihnen aufwachsen, stark.

Auch dein Alltag in der Gemeinde ist ja im Moment wahrscheinlich weitaus stärker digitalisiert als eigentlich gedacht…

Ja, es ist eine komische Zeit, um irgendwo neu anzukommen. Die meisten Menschen lerne ich bei Videokonferenzen kennen – und stelle fest: Es ist viel schwieriger, sich Namen zu merken, wenn man Leuten nur auf dem Bildschirm begegnet. Ich hoffe, die Gemeinde ist da geduldig, wenn ich manchmal nochmal nachfragen muss (lacht). Natürlich mache ich auch Geburtstagsbesuche, aber auch die beschränken sich in der Regel auf kurze, vorsichtige Kontakte an der Haustür. Und natürlich ist das im Moment auch eine sehr spannende Zeit, weil durch Corona die Kirche plötzlich ganz anders digital aufgestellt sein muss…

Das Thema, mit dem Du Dich wissenschaftlich beschäftigst, begegnet Dir in der Gemeinde gerade jetzt also wieder.

Richtig. Und ich möchte gerne genau hingucken: Was kann man aus der aktuellen Situation rausholen? Wie können wir das Beste daraus machen?

Was gefällt Dir besonders an Wuppertal?

Als ich wieder hierherkam, war ich vor allem überrascht, wie anders der Hauptbahnhof und der ganze Döppersberg aussehen! Das fühlt sich fast wie ein ganz anderes Wuppertal an als das, das ich im Studium kennen gelernt habe. Und „Hauptbahnhof“ ist schon ein wichtiges Stichwort – nach den letzten Jahren, die ich wieder in sehr ländlichen Gegenden zugebracht habe, ist es ein großer Luxus, so gute Anbindungen an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu haben. Die Hardt mochte ich früher schon sehr gern, aber ich ahne, dass es noch sehr viel mehr zu entdecken gibt. Im Moment sehe ich ja vor allem meine heimische Raufasertapete (lacht). Zum Glück wohnen wir in der Nähe des Mirker Hains, so können wir auch mit dem Kleinen schnell ins Grüne.

Du bist also nicht allein nach Wuppertal gekommen?

Nein, ich wohne hier mit meiner Frau Denise, übrigens einer gebürtigen Rheinländerin, die ich in Wuppertal kennengelernt habe! Unser Sohn Tobias ist jetzt zwei Jahre alt, entdeckt jeden Tag die Welt ein Stück mehr und lernt jeden Tag neue Wörter – auch das ist gerade eine sehr spannende Zeit.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin einen gesegneten Einstieg ins Gemeindeleben!

 

Wiedersehen nach langer Pause: Gottesdienste in unseren Kirchen

Ab Pfingstsonntag, den 31. Mai, feiern wir nach einer Corona-bedingten Auszeit in unseren Kirchen wieder Gottesdienst. Wir freuen uns sehr darauf! Und gleichzeitig sind wir nicht nur mit Predigtvorbereitungen und Liedauswahl beschäftigt, sondern auch mit der Umsetzung notwendiger und sinnvoller Regelungen, die den Gottesdienst für alle Mitfeiernden sicher machen sollen.

Was anders ist als sonst:

Weil wir die Abstandsregeln einhalten müssen, ist das Sitzplatzangebot in unseren Kirchen stark begrenzt. Wir arbeiten an verschiedenen kreativen Lösungen, um so vielen Menschen wie möglich die Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen: Der Kirchsaal der Thomaskirche bietet mit 400 qm viel Platz. Dort werden die Besucher*innen (wie anderswo auch) mit 2 Stühlen Abstand voneinander sitzen und feiern. In der Philippuskirche sollen immer, wenn das Wetter es irgendwie zulässt, Open-Air-Gottesdienste auf dem Parkplatz gefeiert werden. Sonst wird zeitgleich in den Gemeindesaal übertragen. Im Gemeindezentrum bieten wir ergänzend zum Sonntagsgottesdienst freitags um 17 Uhr eine Atempause zum Wochenende, eine meditative Andacht mit kurzen Wortimpulsen, Stille und Musik. Außerdem gibt es immer wieder die Möglichkeit, über unseren youtube-Kanal virtuell Gottesdienst mitzufeiern.

Man muss sich nicht zum Gottesdienst anmelden. Sollten wir wegen zu hoher Nachfrage Probleme bekommen, werden wir das vielleicht ändern – dann sagen wir aber rechtzeitig Bescheid.

Unser Corona-Knigge für den Gottesdienst:

  • An allen Häusern wird es Markierungen und Hinweisschilder geben, die einen möglichst reibungslosen Ablauf erleichtern sollen. Ansprechpartner*innen helfen, zeigen Wege, weisen Sitzplätze an und erklären Abläufe.
  • Die Helfer*innen werden auch die Personalien aller Mitfeiernden festhalten, damit mögliche Infektionsketten nachvollziehbar sind.
  • Personen mit Krankheitssymptomen müssen wir leider bitten, zuhause zu bleiben.
  • Bitte desinfizieren Sie sich vor dem Gottesdienst die Hände. Spender stehen in allen Häusern am Eingang.
  • Außerdem halten wir ein paar Mund-Nasen-Masken bereit. Für die, die ihre eigene zuhause vergessen haben. Eine solche soll nämlich während des ganzen Gottesdienstes getragen werden.

Weil Studien zeigen, dass beim Singen sehr viel Atemluft durch den Raum gewirbelt wird, verzichten wir schweren Herzens auf den Gemeindegesang in unseren Gottesdiensten. Stattdessen gibt es Instrumentalmusik oder Sologesang, die zum Nachdenken einladen. Insgesamt werden die Gottesdienste dadurch etwas kürzer. Auch wird es noch nicht möglich sein, gemeinsam Abendmahls zu feiern. Eine Kollekte sammeln wir am Ausgang ein.

Das Kirchencafé kann noch nicht stattfinden – Gelegenheiten zum Einzelgespräch wird es aber nach jedem Gottesdienst geben.

Mit dem Kindergottesdienst werden wir erst wieder nach den Sommerferien beginnen.

Wir tun unser Bestes, um das alles so sicher und so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotzdem sind wir auf Ihr und Euer Verständnis und Geduld angewiesen, wenn das eine oder andere, gerade in der Anfangszeit, nicht so klappt wie gewünscht.

Der Online-Klingelbeutel

Dadurch, dass während der Corona-Pandemie keine Gottesdienste stattfinden, müssen viele sinnvolle Projekte und Einrichtungen auf die für sie so notwendigen Einnahmen aus den Kollekten verzichten. Die Landeskirche hat ein Portal geschaffen, über das Sie bequem und unkompliziert für ein Projekt Ihrer Wahl spenden können: https://www.ekir.de/klingelbeutel

Gott segne Gebende und Gaben!

Ostern fällt nicht aus! (Und Passion auch nicht…)

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag feiern wir einen Gottesdienst am Abendbrottisch – hier können Sie mitfeiern: https://youtu.be/IMQf1eQYuyk
Das Liedblatt und alle anderen wichtigen Infos finden Sie hier.

 

Karfreitag

An Karfreitag, 10. April 2020, 11 Uhr, übertragen wir den Gottesdienst aus der Philippuskirche. Superintendentin Ilka Federschmidt predigt. Der Gottesdienst wird simultan in Gebärdensprache übersetzt. Hier können Sie sich den Gottesdienst anschauen: https://youtu.be/J6AzUrjM_8E

Ostersonntag

Am Ostersonntag, 12. April 2020, startet um 10.45 Uhr der interaktiven Live-Stream des Gottesdienstes aus der Philippuskirche in Wuppertal auf www.ekir.de. Der Gottesdienst selbst beginnt um 11 Uhr. Es predigt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Pfarrer Manfred Rekowski. Der Gottesdienst wird simultan in Gebärdensprache übersetzt. Ab sofort können Fürbitten, mit dem Betreff „OsterGodi“ versehen, per E-Mail an online[at]ekir.de geschickt oder mit dem Hashtag #OsterGodi bei Twitter gepostet werden. Über eine Social-Media-Wall ist eine Beteiligung auch während der Übertragung selbst möglich. Weitere Informationen und die Liedtexte finden Sie hier: www.ekir.de/url/Nv8

Kinderkirche für Zuhause

Und plötzlich ist alles anders: Keine Schule…kein Kindergarten…keine Kindergruppen…, obwohl keine Ferien sind…

Liebe Kinder!

Im Moment gibt es eine Erkältungskrankheit, an der sich möglichst wenig Menschen anstecken sollen, damit jeder, der krank wird, gut versorgt ist. Deshalb müssen wir alle auf Abstand bleiben und dürfen uns nicht treffen. Wie langweilig!

Aber wir haben uns etwas überlegt: Wir schicken euch jede Woche einen Brief, in dem ihr eine kleine Geschichte findet und einen Bastelvorschlag, den ihr zuhause machen könnt. Viele von euch werden das, was wir schicken, alleine schaffen. Wer noch nicht so gut lesen kann oder Hilfe braucht, kann bestimmt auch jemanden zuhause um Hilfe bitten.

Schickt uns eure Postadresse oder Email, dann melden wir uns bei euch!

Viele Grüße

Marcel Heidemeyer, Tel: 946 92 04;
Angelika Nitschke, Tel: 45 24 36
Lydia John, Tel: 015788353400
Maria Schmoll, Tel: 270 10 47
Anette Schulz, Tel: 70 74 60
Alexandra Uhl, Tel: 241 37 23
Karin Weber, Tel: 75 15 60

PS: Gerne dürft ihr auch mal bei uns anrufen, wenn Ihr Lust habt.

Und hier ist eine Liste mit Links, da findet ihr schöne Angebote für zuhause, zum Mitmachen, Selbermachen und Anschauen oder Anhören

http://kindergottesdienst-ekd.de/

http://kindergottesdienst-ekd.de/material/KiKiKo-Challenge.php

http://kindergottesdienst-ekd.de/material/Gottesdienste%20mit%20Kindern%20f%C3%BCr%20Zuhause.php

Sonntags bzw. Karfreitag gibt es immer einen Kindergottesdienst zum Mitmachen unter:

https://www.godlyplay.de/index.php/ueber-uns/nachrichten/315-godly-play-geschichten-ostern-online

UPDATE! Informationen zum Gemeindeleben

Als Gemeinde nehmen wir die Sorgen der Menschen und die Warnungen der Behörden und Expert*innen ernst. Wir sehen unsere gesellschaftliche Verantwortung, einerseits das nach aktuellem Ermessen Mögliche zu tun, um die gesundheitlichen Risiken in unserem Gemeindeleben zu minimieren – und andererseits einer allgemeinen Panikstimmung mit Bedacht, sachlich abgewogenen Entscheidungen und Gottvertrauen entgegenzutreten.

Wir verfolgen die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert-Koch-Instituts und unserer Landeskirche mit großer Wachsamkeit und sind mit Gemeindegliedern, die im Gesundheitssystem arbeiten, im engen Gespräch. Auf Basis der aktuellen Informationslage und den Empfehlungen der Landeskirche bedeutet das für das Gemeindeleben in naher Zukunft:

 

Presbyterium und Pfarrteam bleiben über Telefonkonferenzen im Kontakt und können so zeitnah auf die aktuellen Entwicklungen reagieren.

Die für den 29. März vorgesehene Einführung des Presbyteriums in einem gesamtgemeindlichen Gottesdienst kann nicht in der geplanten Form stattfinden. Die Landeskirche hat es rechtlich ermöglicht, dass Presbyter*innen ihr Gelübde schriftlich ablegen.

Die Konfirmationen werden verschoben, voraussichtlich auf den 13. (GZ) bzw. 20. September (PK). Pfarrer*innen, Jugendleiterinnen und ehrenamtliche Teamer*innen arbeiten derzeit an einer Fortsetzung des Konfirmandenunterrichts in Form von E-Learning. Die Kinder unserer Kindergottesdienste und Kindergruppen bekommen regelmäßig Post mit religionspädagogischen Anregungen.

Die geplante Ausgabe des Gemeindebriefs erscheint in den nächsten Tagen nur online, stattdessen wird zeitnah ein Schreiben an alle Gemeindemitglieder versandt, in dem wir ausführlich über die aktuellen Angebote der Gemeinde informieren.

Gruppen und Kreise finden weiterhin nicht vor Ort statt, manche Angebote werden online fortgesetzt, die Teilnehmer*innen werden ermutigt, miteinander im Kontakt zu bleiben.

Auch die Gottesdienste finden bis auf Weiteres nicht physisch in der Kirche statt. Verschiedene Ideen, über Telefon und/oder Internet gemeinsam zu feiern, werden derzeit verfolgt. Einen Vorschlag für einen Gottesdienst am Küchentisch finden Sie hier, weitere Anregungen hier.

Noch einmal erinnern wir an unsere Einkaufshilfe und an die verlässlichen Sprechzeiten des Pfarrteams. Bitte geben Sie diese Informationen auch an Bekannte und Nachbar*innen weiter.

Pfarrerin Norma Lennartz (Tel. 6983535): Montag, 9-12 Uhr; Donnerstag, 16-19 Uhr.
Pfarrer Dr. Holger Pyka (Tel. 7054925): Dienstag, 16-19 Uhr; Freitag, 9-11 Uhr.
Pfarrerin Karin Weber (Tel. 751560): Mittwoch, 9-11 Uhr; Freitag, 12-15 Uhr. Für Gespräche in Gebärdensprache über Skype: weber[at]evangelisch-wuppertal.de

 

Wir wünschen den Mitgliedern unserer Gemeinde und unseren Nachbarinnen und Nachbarn in den Stadtteilen Gottes Segen, viel Kraft und Zuversicht für diese schwere Zeit.

 

Ein Gebet

Barmherziger Gott,
die Ausbreitung des Virus macht uns Angst.
Unser Leben scheint mit einem Mal so gefährdet,
unsere Sicherheit so zerbrechlich.
Wir bitten dich:
Nimm der Angst ihre zerstörerische Macht,
vertreibe sie aus unseren Herzen und unseren Köpfen.
Hilf uns, ruhig und besonnen zu handeln,
aber beschütze uns vor Panik und Verzweiflung.

Wir legen dir die Menschen ans Herz,
die erkrankt sind:
Heile und stärke sie.
Und die, die in Quarantäne leben müssen:
Lass sie nicht in Einsamkeit ertrinken.
Und die Gesunden:
Schütze sie vor dem Virus und seinen Folgen.

Wir denken an die Menschen, die im Gesundheitssystem arbeiten,
die Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte.
Viele von ihnen arbeiten schon lange an der Grenze ihrer Kräfte.
Verleihe ihnen Flügel.
Gib den Forscherinnen und Forschern Durchhaltevermögen und Klarsicht
bei ihrer Suche nach einem Heilmittel.

Erbarme Dich, Gott, über deine ganze Erde.

Amen.