Ein Regenbogen aus Tauben

Seit Pfingstsonntag flattern über 600 regenbogenbunte Tauben durch das Gemeindezentrum Uellendahl (Röttgen 102). Menschen aus Gemeinde und Stadtteil haben sie gefaltet und ihnen kleine Geheimnisse mitgegeben: In das Innere jeder Taube haben die Bastler*innen ihren Tauf-, Trau-, Konfirmations- oder anderen Mutmachspruch geschrieben.

Beide Symbole, der Regenbogen und die Taube, erinnern an die Geschichte von Noah und der Arche: Nach dem Ende des Regens kehrt eine Taube mit einem Ölzweig im Schnabel zurück und zeigt damit, dass auf dem zerstörten Land wieder neues Leben möglich ist. Der Regenbogen steht für Gottes Versprechen: Ich passe auf Euch auf, ich werde die Beziehung zu Euch Menschen nie von mir aus beenden. In der Installation mit den 600 Tauben erkennen wir etwas, das die Bibel mit Gottes Geistkraft in Verbindung bringt: Viele Menschen tun etwas, jede*r am eigenen Ort, und aus ihren Einzelinitiativen entsteht ein großes Ganzes – Gemeinschaft kann eben auch über Distanz wirken! Einen Bericht in der Westdeutschen Zeitung (WZ) vom 21. Mai 2021 können Sie hier nachlesen.

Zu festen Zeiten ist das Gemeindezentrum für Besucher*innen (einzeln oder mit einem Haushalt) geöffnet und lädt zum Bestaunen der Regenbogentauben, zum persönlichen Gebet und zur stillen Einkehr ein. Bitte beachten Sie, dass im ganzen Haus eine Maskenpflicht besteht (medizinisch oder FFP2) und zu eventuellen anderen Besuchenden mindestens 1,5m Abstand zu halten ist.

Die einzelnen Termine finden Sie hier.

Gottesdienste im Mai

Wenn die 7-Tage Inzidenz unter 100 liegt und damit die Bundesnotbremse ausgesetzt ist, feiern wir auch wieder Gottesdienst in den Kirchen. Am 30.05. wäre es wie folgt:

11 Uhr Thomaskirche, Pfarrerin Norma Lennartz

11 Uhr Open-Air Gottesdienst an der Philippuskirche, Pfarrer z.A. Niklas Schier

 

jeden Sonntag 11 – 12 Uhr Philippuskirche

Offene Kirche zum Gebet, zur Stille, zum Gespräch in der Philippuskirche

 

Jeden Dienstag, 11-13 Uhr und Donnerstag, 15-17 Uhr Thomaskirche

Offene Kirche zum Gebet, Stille und Gespräch in der Thomaskirche.

 

Gottesdienste und Gemeindeleben

Auch das Presbyterium hält die Wuppertaler Inzidenzzahlen im Blick. Auf der Mai-Sitzung hat die Gemeindeleitung folgende Eckpunkte für die Gottesdienste und das Gemeindeleben festgehalten:

  • Gottesdienste in den Kirchen sind bei einer 7-Tage-Inzidenzzahl von weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen möglich. Der Schutz aller am Gottesdienst Beteiligten hat dabei höchste Priorität. Die Sitzplätze haben  ausreichenden Abstand voneinander, Gemeindegesang ist leider nicht möglich, um den Aerosol-Ausstoß zu verringern. Alle Anwesenden werden gebeten durchgängig medizinische oder FFP2-Masken zu tragen. Wir bitten die Gottesdienstbesucher*innen sofern möglich darum, einen aktuellen Test, einen Impf- oder Genesungsnachweis mitzubringen. Ein Sitzplan und die namentliche Erfassung aller Anwesenden ermöglichen eine Nachverfolgung im Fall der Fälle.
  • Open-Air-Gottesdienste sind auch bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 möglich. Auch hier halten wir Abstand, tragen Masken und verzichten auf das Singen. Dabei halten wir das Wetter im Auge: Die Open-Air-Gottesdienste vor der Philippuskirche und dem Gemeindezentrum finden statt, wenn es nicht regnet.
  • Offene-Kirchen-Angebote sind möglich und werden derzeit erprobt. Zu bestimmten Zeiten sind die Gottesdienststätten unserer Gemeinde geöffnet und laden zum stillen Gebet ein. In der Thomaskirche dienstags, 11-13 Uhr und donnerstags, 15-17 Uhr. Die Zahl derer, die sich gleichzeitig dort aufhalten können, ist begrenzt. Die Anwesenden werden zudem gebeten, ihre Personalien zu hinterlassen.
  • Die übrigen Gruppen und Kreise finden bis auf Weiteres nur online oder telefonisch statt. Besonders haben wir dabei unsere Kinder und Jugendlichen im Blick: Hier folgen wir den jeweils aktuellen Empfehlungen der Stadt und bemühen uns, so schnell wie möglich darauf zu reagieren und präsentische Angebote zu ermöglichen, wenn dies rechtlich erlaubt und organisatorisch machbar ist.

Weitere Informationen sowie mögliche Änderungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage und/oder den Aushängen in unseren Schaukästen.

 

Glockenläuten zum Gedenken der Pandemieopfer

Am Sonntag, den 18. April, wird bundesweit den Opfern der Pandemie und ihrer Angehörigen gedacht. Auch in Wuppertal findet eine kommunale Gedenkveranstaltung statt.

Die Kirchen in unserer Stadt läuten zwischen 12 und 12.15 Uhr ihre Glocken, um dem Gedenken einen würdigen Rahmen zu geben und zur Fürbitte aufzurufen.

Wenn Sie am Sonntag die Glocken hören, laden wir Sie zum Innehalten ein und zum Gebet. Für die an Covid-19 Verstorbenen, ihre Angehörigen, für an Langzeitfolgen Leidende, für die, die auf den Intensivstationen kämpfen.

 

Gebetsvorschlag

GOTT, UNSERE ZUFLUCHT,
wir suchen bei dir Trost und Stärkung
in dieser beängstigenden Zeit.

Als die Pandemie über uns kam,
wussten wir nicht, wie uns geschah,
mussten uns an Regeln gewöhnen,
die wir nie für möglich gehalten hatten,
und hofften, es ginge alles bald vorbei.

Aber jetzt ist sie gekommen,
die befürchtete nächste Welle,
schwemmt wieder viele Pläne weg
und verbreitet neue Angst und Ungeduld.
Gott, es ist schwer, sich daran zu gewöhnen,
dass unser Leben so lange von Corona bestimmt ist.
Wir vermissen schon so lange unsere Unbefangenheit,
die körperliche Nähe zu anderen Menschen,
alles, was uns früher so selbstverständlich schien.
Bei manchen von uns liegen die Nerven blank,
der Umgangston wird rauer,
das Misstrauen wächst.
Wir bitten dich, Gott:
Steh uns bei.
Wir wollen uns nicht unterkriegen lassen von Corona,
uns nicht den Blick vernebeln lassen für das Gute,
das wir immer noch erleben,
wollen nicht blind sein für das Leid vieler anderer Menschen,
das oft viel größer ist als unseres,
wollen nicht schweigend hinnehmen,
dass die Zerstörung der Schöpfung immer weiter geht.
Gott, du kannst alles wenden.
Wir bitten dich,
befrei die Welt von den Schrecken der Pandemie,
und stärke unseren Zusammenhalt
über alle Grenzen hinweg,
damit aus den beklemmenden Erfahrungen
Gutes wachsen kann.

(Pfrin i.R. Sylvia Bukowski, in: Worte finden, 2021, 142,f)

Ostern fällt nicht aus! Unsere Gottesdienste 2021

Natürlich ist alles anders als sonst. Auf viele liebgewonnene Traditionen verzichten wir, aber dafür erfinden wir anderes neu.

Gründonnerstag, 1. April

Philippuskirche

18-19 Uhr: Feierabendmahl to Go – abholbereit an der Philippuskirche (Kohlstr. 150)

Thomaskirche/Gemeindezentrum

18 Uhr: Feierabendmahl am Abendbrottisch bei Zoom

 

Karfreitag, 2. April

Thomaskirche

11 Uhr: youtube-Gottesdienst mit Pfr.’in Norma Lennartz und Pfr. Jörg Keßen

Gemeindezentrum/Philippuskirche

10.30-14 Uhr: Kreuzweg rund um das Mirker Freibad (bitte unbedingt hier vorher anmelden)

 

Ostersonntag, 4. April

Gemeindezentrum/Thomaskirche

10 Uhr: Familiengottesdienst zum Mitfeiern bei youtube

Philippuskirche

11 Uhr: Festgottesdienst bei youtube

 

Ostermontag, 5. April

Philippuskirche

11 Uhr: Spaziergang auf den Spuren der Emmausjünger (Start an der Philippuskirche, Kohlstr. 150)

 

#lichtfenster | Ein Zeichen der Solidarität mit den Corona-Opfern

In diesen Wochen sterben in Deutschland täglich hunderte Menschen in Folge der Corona-Pandemie. In diesen dunklen Stunden möchten wir einen Weg aufzeigen, wie die Menschen ihre Trauer und ihr Mitgefühl ausdrücken können. Deshalb rufen wir gemeinsam mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Aktion #lichtfenster auf.

Stellen Sie an jedem Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen des Mitgefühls: in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten.

Das Licht leuchtet Ihnen in Ihrer Wohnung aber auch Ihren Nachbarn und den Menschen auf der Straße. Es soll ein Zeichen der Solidarität in dieser doppelt dunklen Jahreszeit sein: Ich fühle mit Dir! Meine Gedanken sind bei Dir!

Viele weitere Infos finden Sie auf der Seite der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD).

Ein neues Gesicht in der Gemeinde!

Seit dem 1. Dezember ist Dennis Weiß unser neuer hauptamtlicher Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit. Wir freuen uns sehr darüber und heißen ihn herzlich willkommen! Im Folgenden stellt er sich Ihnen selber kurz vor, beim Familiengottesdienst an Heiligabend und anderen Gemeindeaktivitäten im Dezember hat er schon kräftig mitgewirkt. Gelegenheiten zum persönlichen Kennenlernen wird es im neuen Jahr sicherlich viele geben!

Über

Ich bin 1995 in Naila, Oberfranken, geboren. Über die Konfizeit bin ich im CVJM Selbitz in die Mitarbeit hineingewachsen und zum Glauben gekommen. Bis zu meinem Auslandsjahr in Kanada war dann die Gemeinde und Jugendarbeit ein ganz zentraler Teil in meinem Leben, weshalb ich mich entschied dies zum Beruf zu machen und 2016 meine Ausbildung an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal begann. Nach meinem Anerkennungsjahr im Süden hat es uns wieder nach Wuppertal gezogen und ich freue mich besonders hier in der Gemeinde gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Gott zu entdecken und das Leben zu feiern!

In der Gemeinde beschäftigt mit …

Angeboten für Kinder und Jugendliche und der Begleitung unserer ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Platz zum Ausprobieren, Fähigkeiten entdecken und engagieren – wenn du Lust hast mitzumachen komm gerne auf mich zu!

Wer ist dieser Dennis Weiß sonst?

Neben der Gemeinde bin ich Ehemann und Papa, was ich beides sehr liebe oder vielmehr die Beiden. Außerdem spiele ich Schlagzeug und mag alles was mit Percussion zu tun hat und genieße gerne mal ein Glas Wein mit meiner Frau und eine gute Netflix Serie.

Online-Kollekten

Die gottesdienstliche Kollekte ist die dankbare Antwort der Gemeinde auf den Dienst, den Gott im Gottesdienst an den Menschen leistet. Sie ist Ausdruck tätiger Liebe und solidarischer Unterstützung. Dabei ist der Brauch der Kollekte so alt wie die Kirche selbst. Im Corona-Jahr 2020 müssen viele Projekte und Initiativen auf dringend benötigte Unterstützung verzichten.

Zum Glück besteht die Möglichkeit, ganz unkompliziert online etwas in den virtuellen Klingelbeutel zu werfen!

Die jeweilige Ausgangskollekte ist hier zu finden: https://spenden.twingle.de/ev-kirchenkreis-wuppertal/kollekte-uellendahl-ostersbaum/tw5fd0e62359039/page

Die Initiativen, die mit dem Geld aus dem Klingelbeutel unterstützt werden, finden Sie hier: https://www.kd-onlinespende.de/organisation/ev-kirche-im-rheinland/display/frame.html

Gott segne Gebende und Gaben!

“Weihnachten auf der Kippe” – unsere Adventskalendergeschichte

Normalerweise gibt es im Dezember unsere Adventsfenster, einen lebendigen Stadtteiladventskalender, bei dem Menschen und Institutionen bei uns in der Nähe ihre Türen und Fenster öffnen und die Besuchenden mit Glühwein, Keksen und Texten versorgen. Da das in Corona-Zeiten nicht durchführbar ist, haben wir uns etwas anderes ausgedacht: Jeden Abend um 18 Uhr gibt es ab dem 30.11. auf dem youtube-Kanal unserer Gemeinde ein neues Kapitel einer extra für diesen Anlass geschriebenen Adventsgeschichte.

Wer nicht abwarten kann, wie es weitergeht, oder noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht: Ab dem Ewigkeitssonntag, 22.11., gibt es die ganze Geschichte mit allen Kapiteln und ein paar Extras auch als Buch. Entweder im Glücksbuchladen (Friedrichstr. 52), nach den Gottesdiensten in unseren Kirchen oder direkt bei Herrn Walter Ziemer, ziemer[at]evangelisch-uellendahl-ostersbaum.de, Tel. 0202.2701535, gegen eine Spende in Höhe von 9 EUR an den Förderverein unserer Gemeinde.