Wir trauern um Pfr. i. R. Horst Weber

Am Morgen des 13. Februars ist unser ehemaliger Pfarrer Horst Weber im Alter von 63 Jahren verstorben. Von 1987 bis 1999 war er in unserer Gemeinde gemeinsam mit seiner Frau Karin als Pfarrer an der Philippuskirche tätig.

In dieser Zeit hat Horst Weber Akzente gesetzt, die bis heute nachwirken. Erwachsene, die längst eigene Kinder haben, erzählen von Sommerfreizeiten in Schweden. Und von den Glaubensimpulsen, die sie dort bekommen haben. Von ihm, dem gebürtigen Niederrheiner, der in echter reformierter Tradition persönliche Frömmigkeit mit politischem Weitblick verband. Diese Perspektive brachte er auch außerhalb der Gemeinde ein, als Vorsitzender des kirchenkreislichen „Arbeitskreises Keetmanshoop“ und als Synodalbeauftragter für Weltmission und Ökumene. In Jahren, in denen die berufliche Zukunft zahlreicher junger Theologinnen und Theologen im Rheinland gefährdet war, gehörte Horst Weber zu den Mitinitiatoren eines Hilfsnetzwerks. Hier in der Gemeinde wurde er nicht zuletzt als einfühlsamer Seelsorger und theologisch klarer Prediger geschätzt.

Auch nach seinem krankheitsbedingten Eintritt in den Ruhestand ist Horst Weber der Gemeinde treu geblieben. Als aufmerksamer und wohlwollender Predigthörer, als engagierter Gesprächs- und leidenschaftlicher Diskussionspartner. Für uns ist es noch kaum vorstellbar, dass sein Platz in der Philippuskirche in Zukunft leer bleiben wird. Er darf nun schauen, was er geglaubt hat.

Wir sind Gott sehr dankbar für Horst Weber. Unsere Gedanken und Gebete begleiten seine Frau Karin, seine Söhne Julian und Lukas und ihre Familien.

 

Presbyterium und Mitarbeitende
der evangelischen Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum in Elberfeld

Mit dem Verlust leben lernen – Gruppe für Trauernde

Der Verlust eines nahen Angehörigen bedeutet einen radikalen Einschnitt. Man findet sich plötzlich an einer anderen Stelle im Leben wieder, muss seinen Platz neu finden, die Dinge neu ordnen.

Der Austausch mit anderen kann dabei helfen. Diesen Austausch wollen wir mit unserer Trauergruppe ermöglichen. In verlässlicher Gemeinschaft gehen wir einige Schritte gemeinsam: Es gibt Möglichkeiten zum Gespräch und verschiedene methodische Anregungen, um sich mit der eigenen Trauer auseinanderzusetzen.

Die Trauergruppe ist ein Angebot, das von Verlässlichkeit und von ihrer Begrenzung lebt: An sechs Nachmittagen treffen wir uns, jeweils im Abstand von zwei Wochen. Die Teilnahme ist kostenlos, eingeladen sind alle, die um einen Menschen trauern – egal, wie lang der Todesfall schon her ist. Weil die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um persönliche Anmeldung bis zum 14.2. bei Pfarrerin Norma Lennartz oder Pfarrer Dr. Holger Pyka.

Das erste Treffen findet am Mittwoch, den 27. Februar, um 15 Uhr im Gemeindezentrum statt.

Gemeinsam

Der Ton wird rauer. Die Ablehnung offener und härter. Dagegen möchten wir etwas tun. Argumente allein bringen oft noch keine Verständigung. Beim ersten Treffen der Gruppe „Gemeinsam“ (Untertitel: Soli statt Paroli) entstand die Projektidee: Wir organisieren einen Restaurant-Day und laden zum gemeinsam Essen (und evtl. auch Kochen) ein.  Ob in jeweils in Privatwohnungen oder in der Kirche – das wissen wir noch nicht. Unser Ziel:  Menschen kommen miteiander ins Gespräch und zeigen sich.

Dies und andere Ideen wollen wir weiter verfolgen. Wollen, dass unser Stadtteil vielfältig, frei und lebendig bleibt. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen, und -denken wollen. Beim nächsten mal  planen wir das Koch- und Miteinander-Essen Projekt weiter. Am: 19.02.2019, 19.00 Uhr Thomaskirche

Texte und Musik im WeltKulturLaden!

 

Geschichten auf Leben und Tod – 17. Februar, 18 Uhr

Die Wuppertaler Schriftstellerin und Drehbuchautorin Heike Fink und der Autor Michael Schumacher präsentieren ihr erstes gemeinsames Programm am 17. Februar um 18 Uhr im Uellendahler WeltKulturLaden (Röttgen 102). Zu hören sind Texte aus Heike Finks vielbeachtetem neuen Buch „Mein Jahr mit dem Tod“ (Gütersloher Verlagshaus 2018, 320 S., 20 EUR) und Kurzgeschichten des in Ronsdorf aufgewachsenen Michael Schumacher. Der Eintritt ist frei.

Eine „interessante, Gewinn bringende Lektüre“ nennt Peter Henning (DLF) das neue Buch von Heike Fink, für das sie über ein Jahr die Nähe zu Menschen gesucht hat, die ein besonderes Verhältnis zum Tod haben. Herausgekommen sind, so der Klappentext, „Geschichten voller Witz und Poesie, manchmal traurig, manchmal sentimental, immer ehrlich und sehr berührend.“ – Den in Wuppertal aufgewachsenen und jetzt in Xanten lebenden Autor Michael Schumacher hat die Rheinische Post einmal als den „großen alten Mann des Poetry Slam“ bezeichnet. Seine Texte, die oft feinsinnige Alltagsbeobachtungen widerspiegeln, sind lustig, kritisch, nachdenklich, gereimt oder nicht gereimt und in jedem Fall ein Erlebnis.

 

Gemischte Tüte: Büdchengeschichten und eine Staubzuckerprise Chanson – 17. März, 18 Uhr

„Büdchengeschichten“ nennen Maria und Dirk Jürgensen und Michael Schumacher ihr bunt gemischtes Programm mit Kurzgeschichten, Lyrik und Chansons. Am Sonntag, den 17. März, sind sie um 18 Uhr im Uellendahler WeltKulturLaden (Röttgen 102) zu hören und zu sehen. Der Eintritt ist frei. Unzählige Geschichten und Erinnerungen ranken sich um Trinkhallen, Buden, Büdchen, Spätis oder Kioske – wie auch immer man diese Institutionen unserer Großstädte nennt. Einige davon erzählt das beliebte Künstlertrio in Worten und Musik.

Dirk und Maria Jürgensen leben in Düsseldorf, wo aussagekräftige, unterhaltsame und zum Nachdenken anregende Texte und Bilder entstehen. Mehr Infos unter www.dasvergoldetezeitalter.de. Der gebürtige Wuppertaler Michael Schumacher wohnt in Xanten und ist gern gesehener Gast auf zahlreichen Slam- und Lesebühnen quer durch die Republik.

 

 

 

Gottesdienste zu Weihnachten

Gott kommt zur Welt – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist!

Heiligabend, 24.12.

 

Thomaskirche (Opphofer Str. 60)

 

15 Uhr: Familiengottesdienst – Was hat das Traumschiff mit Weihnachten zu tun? Im Krippenspiel werden uns Konfis und Kinder davon erzählen und spielen. Kleine Besucher*innen können sich vor Beginn des Gottesdienstes als Schafe melden, Öhrchen abholen und mitspielen!

17 Uhr: Christvesper – Festlicher Gottesdienst in kerzenerleucheter Kirche. Die Kantorei Dreiklang und der Posaunenchor werden den Gottesdienst musikalisch gestalten.

23 Uhr: Christnacht Queer – Mitten in der Nacht lassen wir uns ein auf das Wunder von Bethlehem. Christnacht Queer für alle: Lesben, Schwule, Freund*innen – die ganze Gemeinde. Im Anschluss laden wir zum Kirchcafé und Weiterfeiern ein.

 

Gemeindezentrum (Röttgen 102)

 

15.30 Uhr: Familiengottesdienst mit Weihnachtsspiel – für Jung und Alt zur Einstimmung auf den Heiligen Abend.

17.30 Uhr: Christvesper – Be

sinnlicher Festgottesdienst zum Heiligen Abend, musikalisch begleitet von Silke Schneider.

 

Philippuskirche (Kohlstr. 150)

15 Uhr: Weihnachten auf der Spur – Familiengottesdienst mit Weihnachtsspiel der Kindergottesdienstkinder und Konfis, Engelschor und Himmelsorchester und Gebärdensprach-Dolmetscher.

17 Uhr: Musikalische Christvesper – Predigt: Karin Weber, musikalisch gestaltet von Eckart Fuckert an der Orgel, Sängerin Julia Fuckert und dem Posaunenchor unter Leitung von Peter Mockroß.

1. Weihnachtstag, 25.12.

Thomaskirche

11 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl – Predigt: Pastor Favor Bancin.

Gemeindezentrum

10 Uhr: Festgottesdienst mit Taufe – Predigt: Dr. Holger Pyka

Philippuskirche

11 Uhr: Festgottesdienst mit Abendmahl – Predigt: Dr. Yee Wan So, musikalische Gestaltung: André Enthöfer (Orgel und Saxophon)

2. Weihnachtstag, 26.12.

10 Uhr – 200 Jahre „Stille Nacht, Heilige Nacht“: stimmungsvoller Gottesdienst für die ganze Gemeinde im Gemeindezentrum mit alten und neuen Texten und einem Streicherensemble. Predigt: Dr. Holger Pyka, musikalische Leitung: Ursula van Eimern.

Altjahresabend, 31.12.

18 Uhr – Abendmahl, Gesang, Gebet, Feier, Sammlung und Orientierung an der Schwelle zwischen alten und neuem Jahr (Gemeindezentrum)

 

Gegen rechte Parolen – Seminar der Thomaskirche

„Gegen rechte Parolen“

„Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll“ erzählte eine junge Frau. „Immer öfter höre ich Sätze wie ‚Die Ausländer nehmen uns alles weg.‘ Da werde ich richtig wütend. Soll ich was sagen? Und wenn ja: Was? Diskutieren nützt doch oft gar nichts – oder?“
Ob im Bus oder im Job: Abfällige Bemerkungen gegen geflüchtete, behinderte oder andersgläubige Menschen, werden immer vernehmlicher geäußert. Am letzten Wochenende haben sich deshalb 25 ehrenamtlich Mitarbeitende der Thomaskirche zum Seminar „Umgang mit rechten Parolen“ getroffen.
In praktischen Übungen wurde ausprobiert, welche Antworten möglich sind, damit ein echtes Gespräch möglich werden kann. Hilfreich ist dabei z.B. die Trennung von Sach- und Beziehungsebene. Die Grundlagen dafür waren u.a. Erkenntnisse über Kommunikation (ganz klassisch und einfach bei Friedemann Schulz von Thun) und die Selbstwahrnehmung in den Rollenspielen.
Deutlich wurde auch: Es gibt auch „magische Grenzen“. Äußerungen oder Themen, bei denen die Teilnehmer*innen sagen: Darüber diskutiere ich mit keinen Populisten. Das kann ich nur ganz klar ablehnen.
Später wurde anhand von Texten darüber diskutiert, inwieweit der christliche Glaube in Gesprächen und im gesellschaftlichen Diskurs eine Orientierung sein kann. In Kleingruppen wurden Artikel der Barmer theologische Erklärung erörtert, eine Interview mit Präses Rekowski zur Seenotrettung und Psalmverse.

In 2019 trifft sich eine Gruppe von ca. 18 Personen regelmäßig um Projekte für den Zusammenhalt und die Verständigung im Stadtteil zu planen. Infos: Pfarrerin Norma Lennartz

 

Themenmonat rund ums Lebensende

„Wunderbar gemacht“ – Ausstellung im Gemeindezentrum

„Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und siehe: Es war sehr gut!“ So heißt es in der Bibel. Die eigene Selbstwahrnehmung sagt einem da oft etwas anderes. Spätestens dann, wenn der Körper immer mehr Gebrauchsspuren bekommt. Aber ist man dann automatisch weniger schön? Das haben sich die Teilnehmenden des Seniorentreffs der Gemeinde unter Leitung von Annette Horn und Holger Pyka gefragt. Und sind dabei auf Spannendes gestoßen: Was wäre zum Beispiel, wenn gerade die Spuren eines gelebten Lebens einen Körper erst richtig schön machen?

Einige von ihnen haben sich vor die Kamera der Wuppertaler Fotografenmeisterin Andrea Rompa gewagt. Wie Gott sie schuf: Nackt und wunderschön. Herausgekommen sind Bilder, die berühren und bewegen. Die die Abgelichteten ausrufen lassen: „Ich bin wunderbar gemacht!“ Und die Betrachtenden einladen, leise zu sagen: „Und ich auch…“

Am 12. Oktober um 19 Uhr fand die feierliche Vernissage im fast überfüllten Gemeindezentrum statt. Bis zum 4. November wird die Ausstellung dort noch zu sehen sein. In den Herbstferien am 15., 16. und 17.10. und am 24., 25. und 26.10. jeweils von 15 bis 18 Uhr. Danach unter der Woche zwischen 10 und 12 und 15 und 18 Uhr sowie im Anschluss an den Gottesdienst, sonntags um 10 Uhr.

Für Führungen oder Besuche außerhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an Pfr. Dr. Holger Pyka.

Ein paar Einblicke in die Ausstellung und das Drumherum gibt es zum Beispiel bei der WZ (hier und hier), in der Lokalzeit Bergisch Land,  in der ZEIT und beim ZDF.

 

Gastgeber gesucht

Haben Sie Lust auf ökumenische Begegnungen? Möchten Sie für kurze Zeit jemanden aus der weiten Welt bei sich beherbergen oder ihn begleiten? Im Mai/Juni kommen Gäste aus unserem namibischen Partnerkirchenkreis Keetmanshoop zu Besuch in den Kirchenkreis Wuppertal.

Grüner Daumen gesucht

Das Zentrum für Kinder und Jugendliche ist Teil des Geminschaftsgartens Uellendahl. Wir haben vor und hinter dem Haus Hochbeete, die von Kindern und Jugendlichen bepflanzt, gepflegt und abgeerntet werden. Die Kinder- und Jugendgärtner-/Innen werden von uns im Rahmen unserer regulären Öffnungszeiten pädagogisch begleitet.