Unser neuer Gemeindebus!

Die Kirche muss beweglich sein – das wissen wir spätestens seit Martin Luther. Und manchmal ist das auch buchstäblich so: Spiel- und Bastelmaterial und ehrenamtliche Teamer müssen zur Konfifreizeit bugsiert werden, das Jugendzentrum macht einen Ausflug, und Gemeindeglieder, die nicht gut zu Fuß sind oder kein eigenes Auto haben, bekommen die Möglichkeit, den Gottesdienst oder andere Gemeindeveranstaltungen zu besuchen.

Nachdem unser alter Gemeindebus in die Jahre gekommen war, steht seit einer Woche endlich ein neues Fahrzeug auf dem Parkplatz! Möglich gemacht wurde das durch zahlreiche Spenden, für die wir sehr dankbar sind. Besonderer Dank gebührt einem Großspender, dem Förderverein und dem Förderkreis der Gemeinde und unseren Mitarbeiterinnen Anna Winter und Alexandra Uhl, die sich mit großem Eifer und Erfolg dafür eingesetzt haben.

Hochwasserkatastrophe: Wie Sie helfen können

Die Schreckensmeldungen über das Hochwasser und seine Folgen reißen nicht ab. Im Uellendahl und am Ostersbaum sind wir noch einmal glimpflich davongekommen, wofür wir dankbar sind. Gleichzeitig sehen wir die Bilder aus der Talsohle, aus Beyenburg, der Kohlfurth und aus anderen Städten und Regionen ringsherum.

Die Menschen in den besonders betroffenen Gebieten brauchen Hilfe. Drei Möglichkeiten möchten wir Ihnen vorstellen:

Spenden

Kirchenkreis und Diakonie haben ein Spendenkonto eingerichtet, das hier eingehende Geld wird durch die Fachleute der Diakonie in Wuppertal dorthin geleitet, wo es am nötigsten ist.

Diakonisches Werk Wuppertal
Stadtsparkasse Wuppertal
IBAN DE31 3305 0000 0000 5589 24
BIC WUPSDE33XXX
Bankleitzahl: 330 500 00
Kontonummer: 55 89 24

Eine weitere Spendenaktion wird von der Evangelischen Kirche im Rheinland verwaltet und unterstützt die betroffenen Gemeinden im ganzen Gebiet der Landeskirche. Hier haben Sie auch die Möglichkeit zur Online-Spende.

 

Sachspenden und praktische Hilfe

In aller Tragik und aller Zerstörung ist es wohltuend zu sehen, wie viele Menschen den Betroffenen geholfen haben und weiter helfen wollen. Die vielen Hilfsangebote und -gesuche müssen natürlich koordiniert werden. Das Bürgertelefon der Stadt Wuppertal (0202 563 2000) ist eine mögliche Anlaufstelle für Ideen und Nachfragen. Auch bei Facebook kommen die Menschen zusammen: In der Gruppe “Wuppertal Hochwasser  – Wuppertal steht zusammen!” können sich Betroffene und Helfer*innen auf kurzem Wege vernetzen.

 

Gebet

Als Christinnen und Christen vetrauen wir darauf: Beten ändert etwas. Deshalb bitten wir unsere Gemeindeglieder, für die Betroffenen in den Regionen, aber auch für die Helferinnen und Helfer und die Einsatzkräfte zu beten. Anregungen dafür bietet die Landeskirche mit einer eindrücklichen Fürbitte. Außerdem gibt es einen digitalen Klage- und Gebetsraum.

 

Für sich selbst sorgen

Wir sind nochmal davongekommen. Viele Menschen hier in unseren Stadtteilen erleben diese Tage trotzdem als besonders belastend: Die Erleichterung über den eigenen glimpflichen Ausgang, die Einsicht in die Zerbrechlichkeit unseres Wohlstands, das Gefühl von Machtlosigkeit angesichts der Fluten, der Schrecken über die Bilder und Nachrichten von anderen Orten… Bleiben Sie damit nicht allein. Reden Sie mit anderen darüber – gerne stehen auch wir Ihnen als Gesprächspartner*innen zur Verfügung!

Begehbarer Gottesdienst

Seit dem 11. Juli gibt es im Gemeindezentrum (Röttgen 102) einen interaktiven Stationengottesdienst. Außerhalb der regulären Gottesdienstzeiten können Einzelne und Personen aus einem Haushalt nach Terminabsprache auf eigene Faust die Stationen eines Gottesdienstes abgehen. Von der Viehtränke am Fuß eines Berges über den Kühlschrank einer Raststätte bis hin zum Liegestuhl am Sandstrand wird der Ablauf des Gottesdienstes plötzlich ganz neu nachvollziehbar.

“Wir wollten zweierlei mit dem Projekt erreichen”, so Pfarrer Dr. Holger Pyka, neben Maria Schmoll Initiator des Projekts. “Menschen, denen die Kirche und ihr Gottesdienst fehlen, die sich aber noch unwohl fühlen, mit mehreren Leuten zusammenzutreffen, sollen die Möglichkeit haben, die Kirche in Eigenregie zu erkunden. Und wir hatten Lust, nach den Tauben wieder einmal etwas mit mehreren Leuten zusammen zu machen.” Das Material für die aufwändigen Stationen stammt aus dem Fundus des Gemeindezentrums, aus den Privathaushalten von Gemeindegliedern und der Requisitenkammer der Theatergruppe ULK, die zahlreichen Blumen und Pflanzen sind eine Spende des ortsansässigen Baumarkts.

Die Stationen können zu bestimmten Zeiten besucht werden, auch eine individuelle Terminabsprache mit dem Pfarrbüro (Tel. 707911) oder Pfr. Holger Pyka (Tel. 7054925)  ist möglich.

Hier gibt es die Broschüre zum Download.

Ferien für Kinder – Plätze frei!


ob für einen Nachmittag oder eine ganze Woche: wir haben ein spannendes Programm für Kinder in unseren Häusern auf die Beine gestellt:

Thomaskirche (Opphoferstraße 60)

wann: jeden Donnerstag von 16:00 – 19:00 Uhr

„Spiel und Spaß“ für Kinder von 7 – 11 Jahren.

Mit Geländespielen und Kirchenkino für Kids

Anmeldung: Leona.Baumann[at]ekir.de

 

Jugendzentrum (Röttgen 102)

wann: o5.07.- 23.07., 8 – 15 Uhr

Kinderferienbetreung: jeweils 20 Kinder

Und:

  • montags und donnerstags offener Kinderbereich (16.00-17.30 Uhr)
  • mittwochs und freitags offener Jugendbereich (17.30-19.00 Uhr)

Anmeldung bei: Anna.Winter[at]ekir.de

 

Philippuskirche: Stadtranderholung  für Kinder von 6 – 12 Jahren (Kohlstraße 150)

wann: vom 12.07. – 23.07., 8:00 – 16.30 Uhr

Die Diankonie bietet ein verlässliches Betreuungsangebot, inklusive Frühstück und Mittagessen von 08.00 bis 16.30 Uhr in den Sommerferien.

Kinder können lustige und spannende Ferien zu verleben – ohne zu verreisen.

Wir haben ein buntes Programm zusammengestellt mit z.B. Fußball, Olympiaden, Basteln, Casino, Schlechtwetter-Kino und Geländespiele. Spannende Ausflüge in die nähere Umgebung runden den Ferienspaß ab. Der Fereinespaß ist wochenweise buchbar. (Ermäßigungen bei geringfügigem Einkommen sind nach Absprache möglich.)

Weitere Infos:           Diakonie Wuppertal Kinder-Jugend-Familie gGmbH

Carsten Martling  –  0202 / 97 444 124  –  cmartling[at]diakonie-wuppertal.de

 

Summer@home für 13 – 17 Jährige

Zurück in die Zukunft… unter diesem Motto steht unser diesjähriges Sommerferienprogramm  vom 1. bis 6 August 2021.

Es gibt spannende Aktivitäten, wie Graffiti, Kanu fahren, ein Filmabend, ein Besuch im Naturfreibad und Workshops.

Bitte unbedingt anmelden bis zum 20.7.21  bei

Dennis Weiß :

Dennis.Weiss[at]ekir.de

oder Alexandra Uhl  a.uhl1[at]gmx.de

Kosten: 50 €

 

Ein Regenbogen aus Tauben

Seit Pfingstsonntag flattern über 600 regenbogenbunte Tauben durch das Gemeindezentrum Uellendahl (Röttgen 102). Menschen aus Gemeinde und Stadtteil haben sie gefaltet und ihnen kleine Geheimnisse mitgegeben: In das Innere jeder Taube haben die Bastler*innen ihren Tauf-, Trau-, Konfirmations- oder anderen Mutmachspruch geschrieben.

Beide Symbole, der Regenbogen und die Taube, erinnern an die Geschichte von Noah und der Arche: Nach dem Ende des Regens kehrt eine Taube mit einem Ölzweig im Schnabel zurück und zeigt damit, dass auf dem zerstörten Land wieder neues Leben möglich ist. Der Regenbogen steht für Gottes Versprechen: Ich passe auf Euch auf, ich werde die Beziehung zu Euch Menschen nie von mir aus beenden. In der Installation mit den 600 Tauben erkennen wir etwas, das die Bibel mit Gottes Geistkraft in Verbindung bringt: Viele Menschen tun etwas, jede*r am eigenen Ort, und aus ihren Einzelinitiativen entsteht ein großes Ganzes – Gemeinschaft kann eben auch über Distanz wirken! Einen Bericht in der Westdeutschen Zeitung (WZ) vom 21. Mai 2021 können Sie hier nachlesen.

Zu festen Zeiten ist das Gemeindezentrum für Besucher*innen (einzeln oder mit einem Haushalt) geöffnet und lädt zum Bestaunen der Regenbogentauben, zum persönlichen Gebet und zur stillen Einkehr ein. Bitte beachten Sie, dass im ganzen Haus eine Maskenpflicht besteht (medizinisch oder FFP2) und zu eventuellen anderen Besuchenden mindestens 1,5m Abstand zu halten ist.

Die einzelnen Termine finden Sie hier.

Gottesdienste im Mai

Wenn die 7-Tage Inzidenz unter 100 liegt und damit die Bundesnotbremse ausgesetzt ist, feiern wir auch wieder Gottesdienst in den Kirchen. Am 30.05. wäre es wie folgt:

11 Uhr Thomaskirche, Pfarrerin Norma Lennartz

11 Uhr Open-Air Gottesdienst an der Philippuskirche, Pfarrer z.A. Niklas Schier

 

jeden Sonntag 11 – 12 Uhr Philippuskirche

Offene Kirche zum Gebet, zur Stille, zum Gespräch in der Philippuskirche

 

Jeden Dienstag, 11-13 Uhr und Donnerstag, 15-17 Uhr Thomaskirche

Offene Kirche zum Gebet, Stille und Gespräch in der Thomaskirche.

 

Gottesdienste und Gemeindeleben

Auch das Presbyterium hält die Wuppertaler Inzidenzzahlen im Blick. Auf der Mai-Sitzung hat die Gemeindeleitung folgende Eckpunkte für die Gottesdienste und das Gemeindeleben festgehalten:

  • Gottesdienste in den Kirchen sind bei einer 7-Tage-Inzidenzzahl von weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen möglich. Der Schutz aller am Gottesdienst Beteiligten hat dabei höchste Priorität. Die Sitzplätze haben  ausreichenden Abstand voneinander, Gemeindegesang ist leider nicht möglich, um den Aerosol-Ausstoß zu verringern. Alle Anwesenden werden gebeten durchgängig medizinische oder FFP2-Masken zu tragen. Wir bitten die Gottesdienstbesucher*innen sofern möglich darum, einen aktuellen Test, einen Impf- oder Genesungsnachweis mitzubringen. Ein Sitzplan und die namentliche Erfassung aller Anwesenden ermöglichen eine Nachverfolgung im Fall der Fälle.
  • Open-Air-Gottesdienste sind auch bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 möglich. Auch hier halten wir Abstand, tragen Masken und verzichten auf das Singen. Dabei halten wir das Wetter im Auge: Die Open-Air-Gottesdienste vor der Philippuskirche und dem Gemeindezentrum finden statt, wenn es nicht regnet.
  • Offene-Kirchen-Angebote sind möglich und werden derzeit erprobt. Zu bestimmten Zeiten sind die Gottesdienststätten unserer Gemeinde geöffnet und laden zum stillen Gebet ein. In der Thomaskirche dienstags, 11-13 Uhr und donnerstags, 15-17 Uhr. Die Zahl derer, die sich gleichzeitig dort aufhalten können, ist begrenzt. Die Anwesenden werden zudem gebeten, ihre Personalien zu hinterlassen.
  • Die übrigen Gruppen und Kreise finden bis auf Weiteres nur online oder telefonisch statt. Besonders haben wir dabei unsere Kinder und Jugendlichen im Blick: Hier folgen wir den jeweils aktuellen Empfehlungen der Stadt und bemühen uns, so schnell wie möglich darauf zu reagieren und präsentische Angebote zu ermöglichen, wenn dies rechtlich erlaubt und organisatorisch machbar ist.

Weitere Informationen sowie mögliche Änderungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage und/oder den Aushängen in unseren Schaukästen.

 

Glockenläuten zum Gedenken der Pandemieopfer

Am Sonntag, den 18. April, wird bundesweit den Opfern der Pandemie und ihrer Angehörigen gedacht. Auch in Wuppertal findet eine kommunale Gedenkveranstaltung statt.

Die Kirchen in unserer Stadt läuten zwischen 12 und 12.15 Uhr ihre Glocken, um dem Gedenken einen würdigen Rahmen zu geben und zur Fürbitte aufzurufen.

Wenn Sie am Sonntag die Glocken hören, laden wir Sie zum Innehalten ein und zum Gebet. Für die an Covid-19 Verstorbenen, ihre Angehörigen, für an Langzeitfolgen Leidende, für die, die auf den Intensivstationen kämpfen.

 

Gebetsvorschlag

GOTT, UNSERE ZUFLUCHT,
wir suchen bei dir Trost und Stärkung
in dieser beängstigenden Zeit.

Als die Pandemie über uns kam,
wussten wir nicht, wie uns geschah,
mussten uns an Regeln gewöhnen,
die wir nie für möglich gehalten hatten,
und hofften, es ginge alles bald vorbei.

Aber jetzt ist sie gekommen,
die befürchtete nächste Welle,
schwemmt wieder viele Pläne weg
und verbreitet neue Angst und Ungeduld.
Gott, es ist schwer, sich daran zu gewöhnen,
dass unser Leben so lange von Corona bestimmt ist.
Wir vermissen schon so lange unsere Unbefangenheit,
die körperliche Nähe zu anderen Menschen,
alles, was uns früher so selbstverständlich schien.
Bei manchen von uns liegen die Nerven blank,
der Umgangston wird rauer,
das Misstrauen wächst.
Wir bitten dich, Gott:
Steh uns bei.
Wir wollen uns nicht unterkriegen lassen von Corona,
uns nicht den Blick vernebeln lassen für das Gute,
das wir immer noch erleben,
wollen nicht blind sein für das Leid vieler anderer Menschen,
das oft viel größer ist als unseres,
wollen nicht schweigend hinnehmen,
dass die Zerstörung der Schöpfung immer weiter geht.
Gott, du kannst alles wenden.
Wir bitten dich,
befrei die Welt von den Schrecken der Pandemie,
und stärke unseren Zusammenhalt
über alle Grenzen hinweg,
damit aus den beklemmenden Erfahrungen
Gutes wachsen kann.

(Pfrin i.R. Sylvia Bukowski, in: Worte finden, 2021, 142,f)