Israelfahrt – zweiter Versuch 2021

Eigentlich wären wir im Sommer in Israel gewesen, hätten die berühmten Orte der Bibel von Nazareth bis Jericho, vom Toten Meer bis zum See Genezareth und kleine Schätze abseits der breiten Touristenpfade gemeinsam entdeckt. Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für diejenigen, die sich bereits angemeldet hatten, bestand die Möglichkeit, von der Reise zurückzutreten – oder sich gleich für den Ersatztermin einzutragen: Wir starten einen neuen Versuch und planen, im nächsten Sommer, vom 8.–16. Juli 2021, zu fahren. Neue Interessierte sind herzlich willkommen! Einen Informationsabend wird es Anfang des Jahres geben, wer Fragen hat, kann sich jedoch jetzt schon gern an Pfr. Dr. Holger Pyka wenden.

Ein neues Gesicht in der Gemeinde

Seit dem 1. April verstärkt Niklas Schier mit einer halben Stelle das Pfarrteam unserer Gemeinde: Er absolviert hier für die nächsten zwei Jahre seinen Probedienst. Woher er kommt, wie seine ersten Erfahrungen in der neuen Gemeinde waren und was er neben dem Gemeindeleben Spannendes macht, erzählt er im Interview mit Pfr. Holger Pyka (nachzulesen auch im neuen Gemeindebrief):

Niklas, wer Dir etwas länger zuhört, merkt vielleicht: Du bist kein gebürtiger Wuppertaler. Wo kommst Du her, und was hat dich nach Wuppertal gebracht?

Richtig, ich komme gebürtig aus Hessen. Aufgewachsen bin ich in einem Försterhaushalt, und das bedeutet: Richtig auf dem Land, knapp 70 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main. Ganz unbekannt ist mir Wuppertal aber nicht, ich habe nämlich die ersten Jahre meines Studiums an der Kirchlichen Hochschule auf der Hardt verbracht. Danach hat es mich in den Norden gezogen, nach Rostock. Mein Vikariat, also die praktische Ausbildung zum Pfarrer, habe ich wieder in meiner hessisch-nassauischen Heimat absolviert. Wieder ziemlich ländlich, im Kallenbachtahl, etwa zwanzig Minuten entfernt von Wetzlar. Danach hatte ich den Wunsch, mich ein bisschen ausführlicher mit dem Thema „Kirche und Digitalisierung“ zu beschäftigen. Und jetzt promoviere ich neben dem Probedienst an der Kirchlichen Hochschule zum Thema „Communitybuilding in Gaming-Communities“.

Das klingt spannend – und nach einem sehr speziellen Thema. Was genau interessiert Dich bei deiner Arbeit?

Es gibt seit einigen Jahren Videoplattformen, bei denen „Gamer“, also Videospielfans, sich beim Spielen filmen, man kann ihnen also dabei zugucken. Das Interesse daran ist sehr groß – und viele professionelle Gamer können damit ihren Lebensunterhalt bestreiten: Sie erarbeiten sich eine „Community“, also eine Gemeinde aus Fans und Unterstützer*innen, die nicht nur ihre Videos verfolgen, sondern durch Spenden auch mitfinanzieren. Das betrifft nicht nur einzelne Personen, auch ganze Radiosender werden so von vielen Unterstützenden getragen. Und mich interessiert: Wie funktioniert das, wie kann man solche Gemeinschaften aufbauen – und was kann die Kirche davon lernen?

Dazu kommt, dass das Thema „Videospiele“ aus theologischer Sicht ohnehin hochspannend ist: Videospiele sind das einzige rein digitale Kulturgut, das wir haben. Sie bedienen sich häufig religiöser, manchmal auch biblischer Motive, und setzen sich mit theologisch relevanten Themen auseinander. Außerdem prägen sie das Wertempfinden von Menschen, die mit ihnen aufwachsen, stark.

Auch dein Alltag in der Gemeinde ist ja im Moment wahrscheinlich weitaus stärker digitalisiert als eigentlich gedacht…

Ja, es ist eine komische Zeit, um irgendwo neu anzukommen. Die meisten Menschen lerne ich bei Videokonferenzen kennen – und stelle fest: Es ist viel schwieriger, sich Namen zu merken, wenn man Leuten nur auf dem Bildschirm begegnet. Ich hoffe, die Gemeinde ist da geduldig, wenn ich manchmal nochmal nachfragen muss (lacht). Natürlich mache ich auch Geburtstagsbesuche, aber auch die beschränken sich in der Regel auf kurze, vorsichtige Kontakte an der Haustür. Und natürlich ist das im Moment auch eine sehr spannende Zeit, weil durch Corona die Kirche plötzlich ganz anders digital aufgestellt sein muss…

Das Thema, mit dem Du Dich wissenschaftlich beschäftigst, begegnet Dir in der Gemeinde gerade jetzt also wieder.

Richtig. Und ich möchte gerne genau hingucken: Was kann man aus der aktuellen Situation rausholen? Wie können wir das Beste daraus machen?

Was gefällt Dir besonders an Wuppertal?

Als ich wieder hierherkam, war ich vor allem überrascht, wie anders der Hauptbahnhof und der ganze Döppersberg aussehen! Das fühlt sich fast wie ein ganz anderes Wuppertal an als das, das ich im Studium kennen gelernt habe. Und „Hauptbahnhof“ ist schon ein wichtiges Stichwort – nach den letzten Jahren, die ich wieder in sehr ländlichen Gegenden zugebracht habe, ist es ein großer Luxus, so gute Anbindungen an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu haben. Die Hardt mochte ich früher schon sehr gern, aber ich ahne, dass es noch sehr viel mehr zu entdecken gibt. Im Moment sehe ich ja vor allem meine heimische Raufasertapete (lacht). Zum Glück wohnen wir in der Nähe des Mirker Hains, so können wir auch mit dem Kleinen schnell ins Grüne.

Du bist also nicht allein nach Wuppertal gekommen?

Nein, ich wohne hier mit meiner Frau Denise, übrigens einer gebürtigen Rheinländerin, die ich in Wuppertal kennengelernt habe! Unser Sohn Tobias ist jetzt zwei Jahre alt, entdeckt jeden Tag die Welt ein Stück mehr und lernt jeden Tag neue Wörter – auch das ist gerade eine sehr spannende Zeit.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin einen gesegneten Einstieg ins Gemeindeleben!

 

Wiedersehen nach langer Pause: Gottesdienste in unseren Kirchen

Ab Pfingstsonntag, den 31. Mai, feiern wir nach einer Corona-bedingten Auszeit in unseren Kirchen wieder Gottesdienst. Wir freuen uns sehr darauf! Und gleichzeitig sind wir nicht nur mit Predigtvorbereitungen und Liedauswahl beschäftigt, sondern auch mit der Umsetzung notwendiger und sinnvoller Regelungen, die den Gottesdienst für alle Mitfeiernden sicher machen sollen.

Was anders ist als sonst:

Weil wir die Abstandsregeln einhalten müssen, ist das Sitzplatzangebot in unseren Kirchen stark begrenzt. Wir arbeiten an verschiedenen kreativen Lösungen, um so vielen Menschen wie möglich die Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen: Der Kirchsaal der Thomaskirche bietet mit 400 qm viel Platz. Dort werden die Besucher*innen (wie anderswo auch) mit 2 Stühlen Abstand voneinander sitzen und feiern. In der Philippuskirche sollen immer, wenn das Wetter es irgendwie zulässt, Open-Air-Gottesdienste auf dem Parkplatz gefeiert werden. Sonst wird zeitgleich in den Gemeindesaal übertragen. Im Gemeindezentrum bieten wir ergänzend zum Sonntagsgottesdienst freitags um 17 Uhr eine Atempause zum Wochenende, eine meditative Andacht mit kurzen Wortimpulsen, Stille und Musik. Außerdem gibt es immer wieder die Möglichkeit, über unseren youtube-Kanal virtuell Gottesdienst mitzufeiern.

Man muss sich nicht zum Gottesdienst anmelden. Sollten wir wegen zu hoher Nachfrage Probleme bekommen, werden wir das vielleicht ändern – dann sagen wir aber rechtzeitig Bescheid.

Unser Corona-Knigge für den Gottesdienst:

  • An allen Häusern wird es Markierungen und Hinweisschilder geben, die einen möglichst reibungslosen Ablauf erleichtern sollen. Ansprechpartner*innen helfen, zeigen Wege, weisen Sitzplätze an und erklären Abläufe.
  • Die Helfer*innen werden auch die Personalien aller Mitfeiernden festhalten, damit mögliche Infektionsketten nachvollziehbar sind.
  • Personen mit Krankheitssymptomen müssen wir leider bitten, zuhause zu bleiben.
  • Bitte desinfizieren Sie sich vor dem Gottesdienst die Hände. Spender stehen in allen Häusern am Eingang.
  • Außerdem halten wir ein paar Mund-Nasen-Masken bereit. Für die, die ihre eigene zuhause vergessen haben. Eine solche soll nämlich während des ganzen Gottesdienstes getragen werden.

Weil Studien zeigen, dass beim Singen sehr viel Atemluft durch den Raum gewirbelt wird, verzichten wir schweren Herzens auf den Gemeindegesang in unseren Gottesdiensten. Stattdessen gibt es Instrumentalmusik oder Sologesang, die zum Nachdenken einladen. Insgesamt werden die Gottesdienste dadurch etwas kürzer. Auch wird es noch nicht möglich sein, gemeinsam Abendmahls zu feiern. Eine Kollekte sammeln wir am Ausgang ein.

Das Kirchencafé kann noch nicht stattfinden – Gelegenheiten zum Einzelgespräch wird es aber nach jedem Gottesdienst geben.

Mit dem Kindergottesdienst werden wir erst wieder nach den Sommerferien beginnen.

Wir tun unser Bestes, um das alles so sicher und so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotzdem sind wir auf Ihr und Euer Verständnis und Geduld angewiesen, wenn das eine oder andere, gerade in der Anfangszeit, nicht so klappt wie gewünscht.

Der Online-Klingelbeutel

Dadurch, dass während der Corona-Pandemie keine Gottesdienste stattfinden, müssen viele sinnvolle Projekte und Einrichtungen auf die für sie so notwendigen Einnahmen aus den Kollekten verzichten. Die Landeskirche hat ein Portal geschaffen, über das Sie bequem und unkompliziert für ein Projekt Ihrer Wahl spenden können: https://www.ekir.de/klingelbeutel

Gott segne Gebende und Gaben!

Ostern fällt nicht aus! (Und Passion auch nicht…)

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag feiern wir einen Gottesdienst am Abendbrottisch – hier können Sie mitfeiern: https://youtu.be/IMQf1eQYuyk
Das Liedblatt und alle anderen wichtigen Infos finden Sie hier.

 

Karfreitag

An Karfreitag, 10. April 2020, 11 Uhr, übertragen wir den Gottesdienst aus der Philippuskirche. Superintendentin Ilka Federschmidt predigt. Der Gottesdienst wird simultan in Gebärdensprache übersetzt. Hier können Sie sich den Gottesdienst anschauen: https://youtu.be/J6AzUrjM_8E

Ostersonntag

Am Ostersonntag, 12. April 2020, startet um 10.45 Uhr der interaktiven Live-Stream des Gottesdienstes aus der Philippuskirche in Wuppertal auf www.ekir.de. Der Gottesdienst selbst beginnt um 11 Uhr. Es predigt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Pfarrer Manfred Rekowski. Der Gottesdienst wird simultan in Gebärdensprache übersetzt. Ab sofort können Fürbitten, mit dem Betreff „OsterGodi“ versehen, per E-Mail an online[at]ekir.de geschickt oder mit dem Hashtag #OsterGodi bei Twitter gepostet werden. Über eine Social-Media-Wall ist eine Beteiligung auch während der Übertragung selbst möglich. Weitere Informationen und die Liedtexte finden Sie hier: www.ekir.de/url/Nv8

Kinderkirche für Zuhause

Und plötzlich ist alles anders: Keine Schule…kein Kindergarten…keine Kindergruppen…, obwohl keine Ferien sind…

Liebe Kinder!

Im Moment gibt es eine Erkältungskrankheit, an der sich möglichst wenig Menschen anstecken sollen, damit jeder, der krank wird, gut versorgt ist. Deshalb müssen wir alle auf Abstand bleiben und dürfen uns nicht treffen. Wie langweilig!

Aber wir haben uns etwas überlegt: Wir schicken euch jede Woche einen Brief, in dem ihr eine kleine Geschichte findet und einen Bastelvorschlag, den ihr zuhause machen könnt. Viele von euch werden das, was wir schicken, alleine schaffen. Wer noch nicht so gut lesen kann oder Hilfe braucht, kann bestimmt auch jemanden zuhause um Hilfe bitten.

Schickt uns eure Postadresse oder Email, dann melden wir uns bei euch!

Viele Grüße

Marcel Heidemeyer, Tel: 946 92 04;
Angelika Nitschke, Tel: 45 24 36
Lydia John, Tel: 015788353400
Maria Schmoll, Tel: 270 10 47
Anette Schulz, Tel: 70 74 60
Alexandra Uhl, Tel: 241 37 23
Karin Weber, Tel: 75 15 60

PS: Gerne dürft ihr auch mal bei uns anrufen, wenn Ihr Lust habt.

Und hier ist eine Liste mit Links, da findet ihr schöne Angebote für zuhause, zum Mitmachen, Selbermachen und Anschauen oder Anhören

http://kindergottesdienst-ekd.de/

http://kindergottesdienst-ekd.de/material/KiKiKo-Challenge.php

http://kindergottesdienst-ekd.de/material/Gottesdienste%20mit%20Kindern%20f%C3%BCr%20Zuhause.php

Sonntags bzw. Karfreitag gibt es immer einen Kindergottesdienst zum Mitmachen unter:

https://www.godlyplay.de/index.php/ueber-uns/nachrichten/315-godly-play-geschichten-ostern-online

UPDATE! Informationen zum Gemeindeleben

Als Gemeinde nehmen wir die Sorgen der Menschen und die Warnungen der Behörden und Expert*innen ernst. Wir sehen unsere gesellschaftliche Verantwortung, einerseits das nach aktuellem Ermessen Mögliche zu tun, um die gesundheitlichen Risiken in unserem Gemeindeleben zu minimieren – und andererseits einer allgemeinen Panikstimmung mit Bedacht, sachlich abgewogenen Entscheidungen und Gottvertrauen entgegenzutreten.

Wir verfolgen die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert-Koch-Instituts und unserer Landeskirche mit großer Wachsamkeit und sind mit Gemeindegliedern, die im Gesundheitssystem arbeiten, im engen Gespräch. Auf Basis der aktuellen Informationslage und den Empfehlungen der Landeskirche bedeutet das für das Gemeindeleben in naher Zukunft:

 

Presbyterium und Pfarrteam bleiben über Telefonkonferenzen im Kontakt und können so zeitnah auf die aktuellen Entwicklungen reagieren.

Die für den 29. März vorgesehene Einführung des Presbyteriums in einem gesamtgemeindlichen Gottesdienst kann nicht in der geplanten Form stattfinden. Die Landeskirche hat es rechtlich ermöglicht, dass Presbyter*innen ihr Gelübde schriftlich ablegen.

Die Konfirmationen werden verschoben, voraussichtlich auf den 13. (GZ) bzw. 20. September (PK). Pfarrer*innen, Jugendleiterinnen und ehrenamtliche Teamer*innen arbeiten derzeit an einer Fortsetzung des Konfirmandenunterrichts in Form von E-Learning. Die Kinder unserer Kindergottesdienste und Kindergruppen bekommen regelmäßig Post mit religionspädagogischen Anregungen.

Die geplante Ausgabe des Gemeindebriefs erscheint in den nächsten Tagen nur online, stattdessen wird zeitnah ein Schreiben an alle Gemeindemitglieder versandt, in dem wir ausführlich über die aktuellen Angebote der Gemeinde informieren.

Gruppen und Kreise finden weiterhin nicht vor Ort statt, manche Angebote werden online fortgesetzt, die Teilnehmer*innen werden ermutigt, miteinander im Kontakt zu bleiben.

Auch die Gottesdienste finden bis auf Weiteres nicht physisch in der Kirche statt. Verschiedene Ideen, über Telefon und/oder Internet gemeinsam zu feiern, werden derzeit verfolgt. Einen Vorschlag für einen Gottesdienst am Küchentisch finden Sie hier, weitere Anregungen hier.

Noch einmal erinnern wir an unsere Einkaufshilfe und an die verlässlichen Sprechzeiten des Pfarrteams. Bitte geben Sie diese Informationen auch an Bekannte und Nachbar*innen weiter.

Pfarrerin Norma Lennartz (Tel. 6983535): Montag, 9-12 Uhr; Donnerstag, 16-19 Uhr.
Pfarrer Dr. Holger Pyka (Tel. 7054925): Dienstag, 16-19 Uhr; Freitag, 9-11 Uhr.
Pfarrerin Karin Weber (Tel. 751560): Mittwoch, 9-11 Uhr; Freitag, 12-15 Uhr. Für Gespräche in Gebärdensprache über Skype: weber[at]evangelisch-wuppertal.de

 

Wir wünschen den Mitgliedern unserer Gemeinde und unseren Nachbarinnen und Nachbarn in den Stadtteilen Gottes Segen, viel Kraft und Zuversicht für diese schwere Zeit.

 

Ein Gebet

Barmherziger Gott,
die Ausbreitung des Virus macht uns Angst.
Unser Leben scheint mit einem Mal so gefährdet,
unsere Sicherheit so zerbrechlich.
Wir bitten dich:
Nimm der Angst ihre zerstörerische Macht,
vertreibe sie aus unseren Herzen und unseren Köpfen.
Hilf uns, ruhig und besonnen zu handeln,
aber beschütze uns vor Panik und Verzweiflung.

Wir legen dir die Menschen ans Herz,
die erkrankt sind:
Heile und stärke sie.
Und die, die in Quarantäne leben müssen:
Lass sie nicht in Einsamkeit ertrinken.
Und die Gesunden:
Schütze sie vor dem Virus und seinen Folgen.

Wir denken an die Menschen, die im Gesundheitssystem arbeiten,
die Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte.
Viele von ihnen arbeiten schon lange an der Grenze ihrer Kräfte.
Verleihe ihnen Flügel.
Gib den Forscherinnen und Forschern Durchhaltevermögen und Klarsicht
bei ihrer Suche nach einem Heilmittel.

Erbarme Dich, Gott, über deine ganze Erde.

Amen.

Einkaufshilfe für Angehörige von Risikogruppen

Für Menschen in unseren Stadtteilen, die zu einer Risikogruppe gehören und deshalb Angst haben, das Haus zu verlassen, organisieren wir einen Einkaufsdienst: Betroffene können sich ab sofort von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr unter folgender Nummer melden: 0162-3603573. Dort werden ihre Einkaufswünsche entgegen genommen und am Mittag an das Team von ehrenamtlich Helfenden weitergeleitet, die dann die Einkäufe besorgen.

Bitte geben Sie diese Information an Ihre Nachbarinnen und Nachbarn weiter, von denen Sie denken, dass sie Hilfe brauchen könnten.

Wenn Sie selbst ein- bis zweimal die Woche Einkäufe übernehmen können, melden Sie sich bitte beim Pfarrteam – wir nehmen Sie in die Liste auf und sagen Ihnen, wie es weitergeht.

All denen, die sich schon gemeldet haben und sich engagieren, sagen wir von ganzen Herzen: DANKE! Und: Vergelt’s Gott!

Wir suchen Verstärkung!

PÄDAGOGISCHE FACHKRAFT (M/W/D) FÜR DIE LEITUNG DES ZENTRUMS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE (OFFENE TÜR)

Sie sind ausgebildete*r Sozialarbeiter*in oder Sozialpädagog*in (Dipl., B.A. oder M.A.) mit einschlägiger Berufserfahrung? Sie haben Lust, Offene Kinder- und Jugendarbeit zielgruppengerecht zu leiten und weiterzudenken? Sie sind Mitglied der evangelischen Kirche und wollen diese aktiv mitgestalten und zukunftsfähig machen? Sie möchten in einem motivierten Team arbeiten? Eine konstruktive Arbeitsatmosphäre und der Blick über den Tellerrand sind Ihnen wichtig? Die Vorstellung, eigene Schwerpunkte in einem geräumigen, gut ausgestatteten Jugendzentrum mit ca. 20.000 Besuchen im Jahr setzen zu können, gefällt Ihnen? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen!

WER WIR SIND

Das Zentrum für Kinder und Jugendliche in Wuppertal-Uellendahl (www.zentrumroettgen.de) ist eine Institution im Quartier. In seit 22 Jahren bewährter Kooperation zwischen Stadt (1,5 Vollzeitstellen) und Kirchengemeinde (1 Vollzeitstelle) ist es Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Mit der Grundschule Uellendahl besteht eine enge Zusammenarbeit durch den 2008 gegründeten Verein BUM! (www.bildungundmehr.org), der mit ca. 20 Mitarbeitenden dort den offenen Ganztag organisiert. Interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit hat in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert bekommen. Das gut ausgestattete Zentrum befindet sich im Souterrain des evangelischen Gemeindezentrums am Röttgen. Beide Träger bringen sich aktiv in den Stadtteil ein und arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine pädagogische Fachkraft für die Leitung.

IHRE AUFGABEN

Als Leiter*in der Einrichtung umfassen Ihre Tätigkeiten in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Leitung u. a. Angebots-, Personal- und Finanzplanung, Dienst- und Fachaufsicht von Honorarkräften, Praktikant*innen und Ehrenamtlichen, konzeptionelle Projektentwicklung und einrichtungsbezogene Verwaltungstätigkeiten. Außerdem führen Sie mit zehn Wochenstunden die Geschäfte des Vereins BUM! in Kooperation mit dem Vorstand und der pädagogischen Leitung. Zu den weiteren Tätigkeiten gehören Drittmittelakquise für Angebote und Projekte sowie sozialräumliche Netzwerkarbeit. Das Setzen eigener Schwerpunkte ist dabei ausdrücklich erwünscht. Mit den Mitarbeitenden der Kirchengemeinde arbeiten Sie vertrauensvoll zusammen.

WAS WIR VON IHNEN ERWARTEN

Sie sind initiativ, selbstständig und teamfähig. Sie verfügen, neben der einschlägigen Ausbildung und Berufserfahrung, über ausgeprägte Leitungs- und strategische Kompetenz, Planungs- und Organisationstalent. Sie sind offen für eine zielführende Zusammenarbeit mit anderen Playern im Stadtteil. Sie gestalten mit der städtischen Leitung eigenverantwortlich und bedarfsorientiert Ihre Arbeitszeit. Eine Identifikation mit den Anliegen Offener Kinder- und Jugendarbeit und mit der evangelischen Kirche und ihren Grundwerten setzen wir voraus. Sie merken: Wir erwarten eine ganze Menge. Das bieten wir aber auch.

WAS SIE VON UNS ERWARTEN KÖNNEN

Wir bieten eine unbefristete Festanstellung in Vollzeit, Bezahlung nach BAT-KF und Zusatzversorgung nach KZ-VK. Fort- und Weiterbildungen unterstützen wir ausdrücklich. Unseren Mitarbeitenden bringen wir ein hohes Maß an Wertschätzung entgegen. Sie erwartet ein offenes und professionelles Kolleg*innenteam in Jugendzentrum und Kirchengemeinde und eine Infrastruktur, in der Vieles möglich ist. Die Gemeinde (www.ev-uo.de) legt großen Wert auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit und unterstützt Sie bei Ihrer Tätigkeit.

WIE ES WEITERGEHEN KANN

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung an die Evangelische Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum, Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal Email: zd[at]evangelisch-wuppertal.de. Auskünfte erteilen Pfarrer Dr. Holger Pyka (0202-7054925, holger.pyka[at]ekir.de) als Dienstvorgesetzter und die Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrerin Karin Weber (0202-751560, karin.weber[at]ekir.de).

 

Wuppertal, 3. Februar 2020