Hochwasserkatastrophe: Wie Sie helfen können

Die Schreckensmeldungen über das Hochwasser und seine Folgen reißen nicht ab. Im Uellendahl und am Ostersbaum sind wir noch einmal glimpflich davongekommen, wofür wir dankbar sind. Gleichzeitig sehen wir die Bilder aus der Talsohle, aus Beyenburg, der Kohlfurth und aus anderen Städten und Regionen ringsherum.

Die Menschen in den besonders betroffenen Gebieten brauchen Hilfe. Drei Möglichkeiten möchten wir Ihnen vorstellen:

Spenden

Kirchenkreis und Diakonie haben ein Spendenkonto eingerichtet, das hier eingehende Geld wird durch die Fachleute der Diakonie in Wuppertal dorthin geleitet, wo es am nötigsten ist.

Diakonisches Werk Wuppertal
Stadtsparkasse Wuppertal
IBAN DE31 3305 0000 0000 5589 24
BIC WUPSDE33XXX
Bankleitzahl: 330 500 00
Kontonummer: 55 89 24

Eine weitere Spendenaktion wird von der Evangelischen Kirche im Rheinland verwaltet und unterstützt die betroffenen Gemeinden im ganzen Gebiet der Landeskirche. Hier haben Sie auch die Möglichkeit zur Online-Spende.

 

Sachspenden und praktische Hilfe

In aller Tragik und aller Zerstörung ist es wohltuend zu sehen, wie viele Menschen den Betroffenen geholfen haben und weiter helfen wollen. Die vielen Hilfsangebote und -gesuche müssen natürlich koordiniert werden. Das Bürgertelefon der Stadt Wuppertal (0202 563 2000) ist eine mögliche Anlaufstelle für Ideen und Nachfragen. Auch bei Facebook kommen die Menschen zusammen: In der Gruppe “Wuppertal Hochwasser  – Wuppertal steht zusammen!” können sich Betroffene und Helfer*innen auf kurzem Wege vernetzen.

 

Gebet

Als Christinnen und Christen vetrauen wir darauf: Beten ändert etwas. Deshalb bitten wir unsere Gemeindeglieder, für die Betroffenen in den Regionen, aber auch für die Helferinnen und Helfer und die Einsatzkräfte zu beten. Anregungen dafür bietet die Landeskirche mit einer eindrücklichen Fürbitte. Außerdem gibt es einen digitalen Klage- und Gebetsraum.

 

Für sich selbst sorgen

Wir sind nochmal davongekommen. Viele Menschen hier in unseren Stadtteilen erleben diese Tage trotzdem als besonders belastend: Die Erleichterung über den eigenen glimpflichen Ausgang, die Einsicht in die Zerbrechlichkeit unseres Wohlstands, das Gefühl von Machtlosigkeit angesichts der Fluten, der Schrecken über die Bilder und Nachrichten von anderen Orten… Bleiben Sie damit nicht allein. Reden Sie mit anderen darüber – gerne stehen auch wir Ihnen als Gesprächspartner*innen zur Verfügung!