Leben und Glauben im Risikogebiet – Aktuelles zu Corona

Seit einigen Tagen ist es offiziell, dass Wuppertal zu den Hauptinzidenzorten oder Risikogebieten gehört: Die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen beträgt mehr als 50 pro 100.000 Einwohner*innen. Die Stadt Wuppertal verschärft daraufhin ihre Auflagen, um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. Das Presbyterium und die Mitarbeitenden der Gemeinde folgen den aktuellen Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit – die Sicherheit unserer Mitglieder und Besucher*innen steht an erster Stelle.

Bislang (Stand 10.10.) sind keine Verordnungen bekannt, die auf unser Gemeindeleben stärkere Auswirkungen als bisher haben:

  • In unseren Veranstaltungen legen wir Wert auf die Einhaltung des Mindestabstands, auch, wenn damit die Zahl der Teilnehmenden deutlich begrenzt ist.
  • Wir verzichten auf das Singen in geschlossenen Räumen.
  • Wir ermutigen unsere Mitglieder und Besucher*innen, die allgemeinen Hygieneregeln ernst zu nehmen und zu befolgen (Abstand, Handhygiene, Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, Niesetikette).
  • Für die nun einsetzende kalte Jahreszeit hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit Expert*innen ein Lüftungskonzept erarbeitet.
  • Zudem werden einzelne Räume mit Luftfiltern ausgestattet.

Wir sind stolz darauf, mit wie viel Rücksichtnahme, Verständnis und Kreativität Mitglieder und Mitarbeitende unserer Gemeinde in den vergangenen Monaten mit der Situation umgegangen sind. Oft, auch sehr kurzfristig, sind großartige Ideen umgesetzt worden, die wir auch nach Corona beibehalten werden. Dafür sind wir dankbar: Unseren haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die so viel Energie aufbringen. Unseren Mitgliedern und Besucher*innen, die unsere Konzepte mittragen und mit Leben füllen. Und unserem Gott, der uns durch seinen Geist gut bis hierhin begleitet und uns inspiriert hat. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch weiterhin kurzfristig und dabei umsichtig auf veränderte Krisenlagen reagieren und dabei vor allem diejenigen im Auge behalten werden, die unter der Krise und den damit verbundenen Einschränkungen besonders leiden.

Wir leben offiziell im Risikogebiet. Das erschreckt manche Menschen. Aus christlicher Sicht aber ist das nichts Neues – die Geschichten der Bibel lassen keinen Zweifel daran, dass die Welt ein wunderschöner, aber eben auch gefährlicher Ort ist. Dass unsere Stadt jetzt Risikogebiet ist, bedeutet nicht, dass sie gottverlassen ist. Wir sind nicht allein.