Unser neues Presbyterium

Das Presbyterium (aus dem Griechischen für “Älteste”) ist in der evangelischen Kirche das Leitungsgremium der Gemeinde. Das Presbyterium trifft die großen Entscheidungen: Wie viele Gottesdienst feiern wir? Wer wird eingestellt? Wo steuert die Gemeinde hin? Um solche Entscheidungen treffen zu können, bringen die Presbyterinnen und Presbyter ihre Erfahrungen und Kompetenzen aus dem normalen Arbeitsleben mit ein. Außerdem gibt es Fachausschüsse (z. B. für Finanzen und Bauten, für Diakonie und für Kinder- und Jugendarbeit), in denen komplexeFragestellungen vorbereitend beraten werden.

Normalerweise wird das neue Presbyterium in einem Gottesdienst offiziell eingeführt: Sie legen ein Gelübde ab, d.h. sie geben Gott und der Gemeinde ein Versprechen. Auf die Frage: “Versprecht Ihr, das Euch übertragene Amt in der Leitung unserer Kirche im Gehorsam gegen das Wort Gottes […] sorfältig und treu auszuüben? Versprecht Ihr, […] in allem danach zu trachten, dass die Kirche auf dem Wege der Nachfolge Christi, ihreseinen Hauptes, bleibe?” antworten sie: “Ja, mit Gottes Hilfe.” Das ist ein sehr feierlicher Moment. In der augenblicklichen Lage finden keine regulären Gottesdienste statt. Deswegen werden unsere Presbyterinnen und Presbyter ihr Gelübde schriftlich ablegen, und gelten dann am 29. März als offiziell eingeführt. Das hat der Kreissynodalvorstand, die Leitung unseres Kirchenkreises, so ermöglicht. Der feierliche Gottesdienst wird auf jeden Fall nachgeholt, und wir überlegen noch, ob und wie wir den 29. März vielleicht im Internet gestalten können. Wir freuen uns sehr, dass mit dieser Regelung die Leitung der Gemeinde gerade in dieser schwierigen Zeit sichergestellt ist. (Hier die Abkündigung im Wortlaut)

Mein Name ist Paula Berner und ich bin 20 Jahre alt. Zur Zeit studiere ich im 3. Semester Heilpädagogik/ Inklusive Pädagogik an der evangelischen Hochschule in Bochum. Mit ungefähr 2 Jahren bin ich in die Gemeinde gekommen.  Ich habe an den KiJuBiWos und Familiengottesdiensten teilgenommen und beim Krippenspiel mitgespielt… bis ich dann dazu übergegangen bin, als ehrenamtliche Mitarbeiterin in verschiedenen Bereichen der Kinder und Jugendarbeit zu helfen. Mittlerweile bin ich nun Mitglied des Kinder- und Jugendausschuss. Ich freue mich, bei der Arbeit im Presbyterium und auf noch andere Weise aktiv im Gemeindeleben mitzuwirken.

Mein Name ist Maren Bogisch. Ich bin 19 Jahre alt und studiere zur Zeit in Wuppertal Mathematik und evangelische Theologie mit dem Ziel, Lehrerin zu werden. Diese Entscheidung sehr stark geprägt hat meine Arbeit mit den Kindern der Konfirmandengruppen, durch die ich meinen Weg in diese Gemeinde gefunden habe. Am Herzen liegt mir, die wie ich finde, sehr wichtigen Werte wie Toleranz, Akzeptanz oder Liebe, Hoffnung und Barmherzigkeit weiterzugeben – die Kirche vermittelt diese besonders stark. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, Kirche für Kinder und Jugendliche in meinem Alter interessant, attraktiv und vor allem verständlich zu gestalten. Und außerdem klar zu machen, dass Kirche nicht trocken und altbacken ist sondern lebendig, offen und interessant. Kirche ist für jeden und jede Altersstufe ein Ort der Gemeinschaft und auch ein kleines Zuhause, wenn man selbst dazu bereit ist sich ihr ein bisschen zu öffnen. Deshalb wird mein Schwerpunkt im Presbyterium die Kinder- und Jugendarbeit sein. Gleichzeitig bin ich aber allem gegenüber offen und freue mich darauf, Kirche mal von der anderen Seite zu sehen.

Ich bin Annette Dirschauer, 47 Jahre alt und Lehrerin an einer Grundschule in Düsseldorf. Mit 16 Jahren nahm ich das erste Mal als Teilnehmerin an einer Jugendfreizeit der Phillippuskirche teil.  Darauf folgten einige weitere Freizeiten als ehrenamtliche Mitarbeiterin und jahrelange Mitarbeit in Kindergottesdiensten sowie bei Freizeitangeboten für Kinder und Jugendlichen mit Behinderung. Seit 12 Jahren bin ich nun schon Mitglied des Presbyteriums, u.a. im Ausschuss für Kinder- und Jugendarbeit sowie im Perspektivausschuss.

Mein Name ist Wolf-Dieter Fochler, ich bin 65 Jahre, verheiratet, im „Unruhestand“ und engagiere mich ehrenamtlich in vielfältiger Weise im Stadtteil Uellendahl. Durch meinen Glauben und dem damals jungen Pfarrehepaar Weber fand ich den Weg in die Philippuskirche. Dem Presbyterium gehöre ich seit 1996 an. Seit 1998 bekleide ich das Amt des Baukirchmeisters und in der Bauunterhaltung und bei der Mitgestaltung der Zukunft der Gemeinde sehe ich meine Schwerpunkte.

Mein Name ist Elke Freimann-Röhle, ich bin 55 Jahre alt, seit 28 Jahren verheiratet und arbeite als Speditionskauffrau. Vor Jahren habe ich hier im Bezirk liebe Freunde kennengelernt und bin seitdem aktiv in der Gemeinde. Presbyterin bin ich seit der letzten Wahl, und ich konnte in den vergangenen Jahren viel Neues lernen. Zur Zeit bin ich Mitglied im Diakonieausschuss, und ich vertrete unsere Gemeinde bei der Kreissynode, finde aber auch andere Bereiche in der Gemeindearbeit spannend und freue mich sehr, daß ich weitere vier Jahre den Weg der Gemeinde mitdenken und mitgestalten darf!

Dr. Egbert Fröse, 67 Jahre, Lehrer im Ruhestand. Ich habe mit der Taufe unsrer Nichte vor gut 15 Jahren in die Kirchengemeinde zurück gefunden. Seit der letzten Wahlperiode gehöre ich dem Presbyterium an und engagiere mich vor allem in den Bereichen Finanzen, Bau und Perspektiven. Angesichts der anstehenden Aufgaben, der strukturellen Veränderungen der Gemeinde und Finanzen finde ich es wichtig, weiterhin im Presbyterium zu arbeiten, um unsere Gemeinde mit ihren vielfältigen positiven christlichen und nachbarschaftlichen Angeboten lebens- und liebenswert zu erhalten.

Mein Name ist Monika Hohmann, ich bin 56 Jahre alt, ledig und Mutter einer Tochter. Ich arbeite im Qualitätsmanagement eines Automobilzulieferanten. Zur Gemeinde bin ich über meine Tochter gekommen, die von der Grundschulzeit aus in der Gemeinde “zuhause” ist. Als Mutter war ich häufig dabei und habe in den Jahren viele tolle Menschen in der Gemeinde kennen gelernt. Nun möchte ich auch noch andere Bereiche der Gemeinde, der Kirche kennenlernen. Gespannt schaue ich auf die neuen Aufgaben und freue mich, Teil des Presbyteriums zu sein und neue Herausforderungen anzunehmen!

Mein Name ist Ulrich Liebner, 66 Jahre, ich bin verheiratet, und wir haben zwei erwachsene Kinder. Von Beruf bin ich Industriekaufmann und Diplom-Sozialarbeiter. 40 Jahre war ich in der Diakonie in Wuppertal tätig und zuletzt als Geschäftsführer für die evangelischen Kindertagesstätten mitverantwortlich. In dieser Zeit habe ich mich viel mit Struktur- und Personalfragen beschäftigt. Seit Sommer vergangenen Jahres bin ich kooptiertes Mitglied des Presbyteriums. Da diese Aufgabe einerseits einer Herausforderung ist, aber gleichfalls Freude macht, möchte ich meine Kenntnisse nun nach Beendigung meiner Berufstätigkeit in die Leitung der Gemeinde weiter einbringen.

Mein Name ist Gisela Lotz, ich bin 64 Jahre und  jetzt nach 25 jähriger Tätigkeit bei der Diakonie Wuppertal im Ruhestand. Seit 40 Jahren bin ich Mitglied in dieser Gemeinde – zuerst im Bezirk der Alten Reformierten Kirche und danach im Bezirk Thomaskirche. Zur Zeit liegen meine Arbeitsbereiche im Kreis-Diakonieausschuss und Senioren-AG. Dies kann ich mir auch weiterhin vorstellen.

Mein Name ist Maren Lückenhaus, ich bin 51 Jahre alt und Lehrerin an einer Förderschule in Bochum. Zur Gemeinde gehöre ich seit meiner Konfirmandenzeit Anfang der 80er Jahre, damals noch in der Alten ref. Kirche. 2001 sind wir als Familie mit vier kleinen Kindern, dann enger an die Thomaskirche herangerückt. Seitdem bin ich auch im Presbyterium. Hier arbeite ich in unterschiedlichen Ausschüssen mit und bin zurzeit auch stellvertretende Vorsitzende.  Trotz der schwierigen Zeit, in der sich die Gemeinde befindet, bin ich optimistisch, dass es uns gelingt, unter veränderten Bedingungen gute, lebendige Gemeindearbeit für viele zu machen. Daran möchte ich gerne weiter mitarbeiten.

Mein Name ist Stefan Nitschke, ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne. Beruflich bin ich bei einem Automobilzulieferer in Wuppertal tätig und leite dort die Abteilungen IT und Materialdisposition. Mit der Gemeinde bin ich schon mein Leben lang verbunden und aktiv tätig. In der Thomaskirche wurde ich getauft, besuchte dort Schulgottesdienste und wurde hier konfirmiert und getraut. Im Presbyterium arbeite ich seit 2022 mit und sehe meine Stärken aufgrund beruflicher Erfahrungen im organisatorischen Bereich. Aus diesem Grund bin ich auch Mitglied in den Ausschüssen für Finanzen und im Perspektiven. Ich freue mich darauf, weiterhin aktiv in der Gemeinde mitzuarbeiten.

Mein Name ist Andrea Lorenz, ich bin 46 Jahre alt und kaufmännische Angestellte.

Seit 20 Jahren verheirate und stolze Mama von vier Kindern. Zur Gemeinde bin ich durch eine Schulfreundin gekommen. Sie wohnte neben Frau Mokroß, die in der Philippuskirche die Jungschar leitete. Da sind wir zusammen hingegangen und ich bin dann geblieben. Jugendtreff und Kindergottesdienst wurde es dann als Mitarbeitende.

Heute begleite ich, zusammen mit meiner Tochter, die Familienfreizeiten mit Hörgeschädigten Kindern. Mein Schwerpunkt soll der Einsatz für die Kinder und Jugendarbeit sein. Sowie weiterhin die Arbeit mit Hörgeschädigten Kindern.

Mein Name ist Holger Schmoll, ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Nachdem ich die meiste Zeit meines Lebens nur lose mit der Gemeinde verbunden war, bin ich seit einigen Jahren durch die tollen Menschen, die das Leben in unserer Gemeinde so lebenswert machen, fasziniert und immer enger mit deren Arbeit verwoben worden.

Seit vier Jahren bin ich für das Gemeindezentrum im Presbyterium tätig, wobei mir von Beginn an die Gesamtgemeinde am Herzen liegt. Meine beruflichen Erfahrungen als kaufmännischer Geschäftsführer eines Biotechnologieunternehmens bringe ich auch in die Gemeinde ein: als Vorsitzender des Perpektivausschusses, im Finanzausschuss und als Vertreter der Gemeinde im Gesamtverband. In Zeiten, in denen viele Veränderungen auf uns einwirken, möchte ich gemeinsam mit den Kolleg*innen im Presbyterium und den vielen haupt- und ehrenamtlich engagierten Menschen die Herausforderung annehmen, unsere Gemeinde für die Zukunft aufzustellen.

Ich bin Volker Vogeler, 49 Jahre alt und selbstständig in der Jugendhilfe als Dipl. Sozialarbeiter tätig.
Im Jahre 2000 wurde ich als Leiter des Zentrums für Kinder und Jugendliche, Röttgen eingestellt. 2009 bin ich konvertiert, evangelisch und Gemeindeglied geworden. Ich möchte die Gemeinde für eine gute Zukunft mitgestalten. Im Glauben, in ihrer Struktur und im Stadtteil.

Miriam Weilbrenner, 46 Jahre, Dipl-Pädagogin mit dem Schwerpunkt: Interkulturelle Bildung und Migration. Zu Gemeinde bin ich über die Taufe, den Kindergarten und den Kindergottesdienst gekommen. Im Uellendahl-Ostersbaum war ich sowohl am Röttgen, der Matthäuskirche und dann mit den eigenen Kindern an der Philippus Kirche aktiv. Neben dem Kindergottesdienst habe ich Kinder- und Jugendfreizeiten begleitet, Kindergruppen und Angebote im Jugendzentrum geleitet und in der Familienkirche aktiv mitgewirkt. An der OGS Uellendahl war ich im Elternbeirat und habe sehr eng mit „Bildung und Mehr“ zusammengearbeitet. Meine Familie bringt eine internationale Familiengeschichte mit sich und neben der Kinder- und Jungendarbeit würde ich gerne an den Themen Vielfalt in der Gemeinde, interreligiöser Dialog, inklusives Miteinander und Diversitätsorientierung in den Strukturen mitwirken.

Ich bin Alexandra Uhl, 49 Jahre alt und seit 13 Jahren in der Gemeinde hauptamtlich im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Seit Sommer 2019 unterrichte ich an drei Wuppertaler Grundschulen Religion. In der Gemeinde bin ich nur noch im Bereich der Jugendarbeit tätig. Als Mitarbeiterpresbyterin bin ich schon seit 2008 dabei und möchte auch weiterhin die Gemeinde begleiten und gerade in der schwierigen Zeit, mitgestalten, dass die Gemeinde ein Ort bleibt, wo Glaube erleb- und erfahrbar wird.

Fotos: Malte Reiter, außer Berner, Bogisch, Lorenz, Weilbrenner (privat) und Liebner, Lückenhaus, Hohmann (Holger Pyka)